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Unwetter löst Hunderte von Notrufen in Rheinhessen aus

Flörsheim-Dalsheim  

Unwetter löst Hunderte von Notrufen in Rheinhessen aus

19.08.2019, 10:54 Uhr | dpa

Unwetter löst Hunderte von Notrufen in Rheinhessen aus. Unwetter in Hessen

Das Stellwerk am Bahnhof Walldorf war am Abend zuvor bei einem Unwetter von einem Blitz getroffen. Foto: Frank Rumpenhorst (Quelle: dpa)

Die schwere Unwetterfront vom Sonntagabend hat auch in Rheinhessen große Schäden angerichtet, die übrigen Regionen von Rheinland-Pfalz aber weitgehend verschont. In Mainz und den umliegenden Landkreisen rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben etwa 80 Mal aus. Im Mainzer Stadtteil Ebersheim wurden zwei Menschen unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt. Beide hatten Glück, eine Frau kam mit leichten, ein Mann mit mittelschweren Verletzungen davon, wie die Feuerwehr Mainz mitteilte. Ebenfalls in Ebersheim wirbelte der Wind ein Dach samt Gebälk durch die Luft. Die Ziegel trafen zwei Wohnhäuser und richteten erheblichen Sachschaden an.

Während Bahnfahrer in Hessen am Montag noch von Folgen des Unwetters geplagt wurden, war nach Angaben der Deutschen Bahn in Rheinland-Pfalz "alles fein". Ein Stellwerk im südhessischen Walldorf, das ein Stadtteil von Mörfelden-Walldorf ist, war am Sonntagabend vom Blitz getroffen und beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten voraussichtlich noch bis Dienstag an.

In Flörsheim-Dalsheim (Landkreis Alzey-Worms) hatte das Unwetter am Sonntagabend spektakuläre Folgen: Ein 1200-Tonnen-Raupenkran stürzte nach Polizeiangaben in einem Windpark um und riss dabei einen zweiten Kran mit. Die beiden Kräne stürzten auf einen Baucontainer mit Arbeitsgeräten. Niemand wurde verletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro.

Die beiden Kräne waren nach Polizeiangaben wegen Wartungsarbeiten in dem Windpark aufgestellt. Über sie sollten Rotorblätter einer defekten Windkraftanlage ausgetauscht werden. Passanten bemerkten die umgestürzten Kräne und alarmierten die Polizei.

Nach den heftigen Unwettern soll es in den kommenden Tagen wieder ruhiger werden. Am Mittwoch und am Donnerstag werden die Wolken nach Prognosen der Meteorologen auflockern, es wird länger sonnig und es regnet nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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