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Fridays for Future-Aktivisten: Klimabeirat in Brandenburg

Potsdam  

Fridays for Future-Aktivisten: Klimabeirat in Brandenburg

19.08.2019, 16:59 Uhr | dpa

Fridays for Future-Aktivisten: Klimabeirat in Brandenburg. Fridays for Future Brandenburg

Sebastian Grieme (l-r), Lillian Branding, Josepha Albrecht und Filibert Heim, von Fridays for Future Brandenburg. Foto: Christoph Soeder (Quelle: dpa)

Vertreter der Bewegung Fridays for Future in Brandenburg fordern einen wissenschaftlichen Klimabeirat für die neue Landesregierung. Zudem solle das Land bis 2030 aus der Kohle aussteigen und bis 2035 "klimaneutral" sein, erklärten die Jugendlichen am Montag in Potsdam. "Die Klimaforschung ist eines der wissenschaftlichen Aushängeschilder Brandenburgs", sagte eine Aktivistin mit Blick auf das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Deutsche Geoforschungszentrum. Das Wissen der Forscher müsse genutzt werden, statt sich von den "Gefühlen der Lobbyisten leiten zu lassen".

Für die Klimaneutralität soll den Jugendlichen zufolge unter anderem der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden und keine neuen Massentierhaltungsanlagen genehmigt. Das Steuer- und Umlagesystem müsse konsequent auf Klimaschutz umgestellt werden, um die Wende zu finanzieren. Als Beispiele nannten die Jugendlichen die Abschaffung von Subventionen für fossile Energieträger sowie die Einführung eines CO2-Preises. Die Jugendlichen arbeiteten die Forderungen eigenen Angaben zufolge in Rücksprache mit Wissenschaftler der Brandenburger Institute aus.

Die Vertreter der Fridays for Future-Bewegung kündigten zudem einen Streik am Freitag vor der Landtagswahl (30.08.) in 16 Orten in Brandenburg an. Um "3 vor 12" sollen die Demonstrationen stattfinden. Weil noch nicht alle aus der Bewegung stimmberechtigt sind, sei es "so wichtig, unsere Stimme auf der Straße zu erheben, wenn wir es nicht bei der Wahl tun können", sagte einer der Vertreter. In Brandenburg sind Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt. Am 1. September wird ein neuer Landtag gewählt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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