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Verdi: Streiks im Tarifkonflikt privater Verkehrsdienste

Koblenz  

Verdi: Streiks im Tarifkonflikt privater Verkehrsdienste

20.08.2019, 18:29 Uhr | dpa

Verdi: Streiks im Tarifkonflikt privater Verkehrsdienste. Gewerkschaft Verdi

Das Verdi-Logo ist bei einem Warnstreik zu sehen. Foto: Patrick Seeger/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern privater Verkehrs- und Kurierdienste hat die Gewerkschaft Verdi die Vorbereitung von Streikaktionen eingeleitet. Das könnten etwa Busfahrgäste in Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz in den kommenden Wochen zu spüren bekommen. Die Tarifkommission reagiere damit auf eine weitere ergebnislose Verhandlung in Wörrstadt, teilte Verdi am Dienstag mit. "Nachdem der Arbeitgeberverband in der gestrigen Verhandlung entgegen seiner vorherigen Zusage kein Angebot zur Durchbezahlung der Dienste machte, hat die Tarifkommission einstimmig beschlossen, zeitnah in den Arbeitskampf zu treten", erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Birgit Sperner. Termine und Orte für Streiks stünden noch nicht fest, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

Im Tarifkonflikt mit dem Arbeitgeberverband des privaten Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz (VAV) fordert Verdi für die 30 000 Beschäftigten der Branche die sogenannte Durchbezahlung der Dienste, ein 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld und höhere Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit.

Bei der Durchbezahlung gehe es insbesondere um Busfahrer, die bisher überwiegend die Wartezeiten zwischen zwei Fahrten nicht bezahlt bekämen, sagte Sperner. "Das ist viel an Lebenszeit, was da den Kolleginnen und Kollegen verloren geht." Teils seien die Fahrer bis zu zwölf Stunden unterwegs, bekämen aber lediglich acht Stunden Fahrtzeit abgegolten. Außerdem will die Gewerkschaft die Fünf-Tage-Arbeitswoche und die Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden erreichen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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