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eSport in Thüringen hofft auf finanzielle Förderungen

Gera  

eSport in Thüringen hofft auf finanzielle Förderungen

20.08.2019, 19:11 Uhr | dpa

eSport in Thüringen hofft auf finanzielle Förderungen. eSport

Ein Besucher hält bei einer eSport Veranstaltung einen PlayStation Controller in den Händen. Foto: Christoph Soeder/Archivbild (Quelle: dpa)

Thüringen hat sei einem Jahr in Gera ein Leistungszentrum, in dem professionelle Computerspieler ausgebildet werden. In dem Zentrum der Ad Hoc Gaming GmbH können die Spieler zugleich eine Ausbildung in kaufmännischen Berufen absolvieren, sagte Marketingleiter Markus Bonk am Dienstag. Der eSports-Bereich hoffe auf staatliche Förderung.

Auf der seit Montag laufenden Messe Gamescom in Köln ist Ad Hoc nach eigener Aussage als einziges deutsches eSport-Team mit eigenem Stand vertreten. Die Gamescom zählt als eine der weltweit größten Spielemessen. Neben der Ad Hoc Gaming GmbH wird Thüringen dort von dem Unternehmen TML Studios aus Erfurt repräsentiert.

Die Thüringer Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst sagte in Köln, das Leistungszentrum Gera sei ein "spannendes Aushängeschild für Thüringen". Bis jetzt gebe es allerdings noch keine Förderung für den eSport-Bereich in Thüringen. "Der Bund muss erst einmal liefern", sagte die Staatssekretärin. eSport sei ein richtiger Sport: "Wer die Jungs und Mädels [...] mal anschaut merkt, dass das sichtlich Hochleistungssport ist."

Das Thema, ob eSport als Sportart gelten soll, wird in Deutschland schon länger debattiert. Bei einer Anerkennung könnte der eSport mit finanzieller Förderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) rechnen. Bonk sieht derartige Hilfen aber in weiter Ferne. Vor dem eSport würden eher deutsche Spiele-Entwickler gefördert werden, glaubt er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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