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Justiziar von Uniklinik wehrt sich gegen Freistellung

Heidelberg  

Justiziar von Uniklinik wehrt sich gegen Freistellung

21.08.2019, 01:43 Uhr | dpa

Justiziar von Uniklinik wehrt sich gegen Freistellung. Universitätsklinikum Heidelberg

Logo und Schriftzug des Universitätsklinikum Heidelberg, aufgenommen auf dem Gelände des Klinikums. Foto: Uli Deck/Archivbild (Quelle: dpa)

Die personellen Konsequenzen nach der Bluttest-Affäre am Heidelberger Uni-Klinikum beschäftigen heute auch das Arbeitsgericht. Der Leiter der Rechtsabteilung, Markus Jones, will eine einstweilige Verfügung gegen seine Freistellung erwirken (11.45 Uhr, Az: 5 Ga 3/19).

Der Chef der Frauenklinik, Christof Sohn, hatte bei einer Pressekonferenz am 21. Februar einen Bluttest als bald marktreifen Meilenstein bei der Brustkrebserkennung vorgestellt. Kritiker warfen ihm vor, angesichts fehlender Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift und hoher Fehlerquoten unbegründete Erwartungen zu schüren.

Einer der Vorsitzenden einer externen Kommission zur Aufarbeitung der Affäre, der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft Matthias Kleiner, hatte im Juli von "Führungsversagen, Machtmissbrauch und Eitelkeit" in der Klinik gesprochen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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