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Mehr Geld für jüdische Gemeinden in Sachsen

Dresden  

Mehr Geld für jüdische Gemeinden in Sachsen

21.08.2019, 11:47 Uhr | dpa

Mehr Geld für jüdische Gemeinden in Sachsen. Ein Mann steht am Eingang der Neuen Synagoge in Dresden

Ein Mann steht am Eingang der Neuen Synagoge in Dresden (Sachsen). Foto: Arno Burgi/Archiv (Quelle: dpa)

Jüdische Gemeinden in Sachsen bekommen von diesem Jahr an mehr Geld vom Freistaat. Der bisherige Betrag von jährlich 950 000 Euro wird nach Angaben der Regierung um 120 000 Euro aufgestockt. "Jüdisches Leben ist ein wichtiger Teil unserer Geschichte und Gegenwart", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Mittwoch in Dresden bei der Unterzeichnung des neuen Staatsvertrages, der die Zuschüsse regelt. Zuvor musste der Landtag zustimmen. "Wir wollen ein positives Umfeld, damit die Religion in Sachsen ausgelebt werden kann", so Kretschmer.

Das Geld soll auch für die bessere Bezahlung der beiden Rabbiner genutzt werden. Diese sei bisher unterdurchschnittlich gewesen, sagte die Vorsitzende der des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Nora Goldenbogen. Entsprechend war es bisher, Rabbiner für Sachsen zu gewinnen. In der Dresdner Gemeinde nimmt im August Rabbiner Akiva Weingarten, der aus New York stammt, seine Arbeit auf. Die drei jüdischen Gemeinden in Chemnitz, Dresden und Leipzig haben derzeit rund 2500 Mitglieder.

"Die jüdische Gemeinschaft ist immer auch ein Gradmesser, wie die Gesellschaft mit anderen Kulturen und Minderheiten umgeht", so Goldenbogen. Deswegen würden gerade mit Blick auf die anstehende Landtagswahl demokratische Initiativen unterstützt.

Vor 25 Jahren wurde der Vertrag zwischen Sachsen und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Sachsen geschlossen, um das kulturelle Erbe des Judentums zu wahren und zu pflegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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