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Dresden will gegen "angeschlagenen Boxer" nachlegen

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Dresden will gegen "angeschlagenen Boxer" nachlegen

21.08.2019, 13:30 Uhr | dpa

Dresden will gegen "angeschlagenen Boxer" nachlegen. Christian Fiel

Christian Fiel, Trainer von Dynamo Dresden. Foto: Robert Michael/Archivbild (Quelle: dpa)

Der erste Sieg ist eingefahren, nun will Dynamo Dresden an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) eine Serie starten. "Die drei Punkte vom Sonntag haben uns gutgetan und warum sollten wir nicht so weiter machen? Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen", sagte Cheftrainer Cristian Fiel am Mittwoch auf der Pressekonferenz in den Katakomben des Rudolf-Harbig-Stadions.

Am Freitag tritt der Zweitliga-14. beim direkten Tabellennachbarn SV Darmstadt an. Mit einem Sieg beim Tabelln-13. ist für Dynamo nach dem verpatzten Saisonstart sogar der Sprung in die obere Tabellenhälfte möglich. Der verpatzte Saisonstart mit zwei Niederlagen zum Auftakt könnte da fast schon in Vergessenheit geraten.

Dennoch warnt Fiel vor dem Team von Trainerkollege Dimitrios Grammozis, den er selbst noch als Spieler kannte, und sprach dabei von einem "angeschlagenen Boxer. Dafür ist alles gegeben. Wenn du 0:4 verlierst, dann willst du alles schnell wieder gut machen und so werden sie auf den Platz gehen".

Die Hessen unterlagen am Montag beim Aufsteiger VfL Osnabrück deutlich und brennen laut Fiel darauf, dies vor eigenem Publikum wieder wettzumachen. Dabei erwartet der Spanier einen tiefstehenden Kontrahenten, der seine Stärke vor allem im Umschaltspiel besitzt. "Ich habe mir alle Spiele von Darmstadt angeguckt, man entwickelt dabei immer wieder eine Idee. Ich weiß, was auf uns zu kommt und bin mir im Klaren darüber, wo wir ihnen hoffentlich wehtun können."

Ein Sieg wäre der erste Dresdner Erfolg bei den Hessen. In zwei Spielen gab es bisher nur ein Remis und in der vergangenen Saison eine Niederlage, die Dynamos damaligen Coach Maik Walpurgis nach nur 166 Tagen Amtszeit den Job kostete - Fiel übernahm anschließend.

Bis auf Marco Hartmann, der sich nach seiner Muskelquetschung weiter im Aufbautraining befindet, hat Dynamos Coach alle Mann an Bord und freut sich dabei über den Konkurrenzkampf in seinem Team. Auch Patrick Ebert, der vergangenen Sonntag mit seinem Freistoßtor maßgeblich zum ersten Saisonsieg beitrug, nimmt diesen an. "Das sollte immer so sein, weil sich einfach niemand sicher sein darf. So reißt sich im Training jeder den Hintern auf."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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