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Merkel: Luftfahrt soll Vorreiter bei Klimaschutz werden

Schkeuditz  

Merkel: Luftfahrt soll Vorreiter bei Klimaschutz werden

21.08.2019, 14:59 Uhr | dpa

Merkel: Luftfahrt soll Vorreiter bei Klimaschutz werden. Merkel im Helikopter

Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin, kommt mit einem Hubschrauber zur Nationalen Luftfahrtkonferenz. Foto: Jan Woitas (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung der Luftfahrtbranche für die deutsche Wirtschaft und den Klimaschutz betont. Merkel sagte am Mittwoch bei der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz am Flughafen Leipzig/Halle, Deutschland solle ein führender Standort für klimaverträglichere Flugzeugtechnologien werden.

Es gebe zunehmend Kritik gerade an der Frage des Flugverkehrs, sagte Merkel. "Um so wichtiger ist es, dass die Branche zeigen kann, dass Wachstum nicht immer mit mehr Wachstum klimaschädlicherer Emissionen verbunden ist." Es müsse eine Entkopplung erreicht werden. "Da muss die Luftfahrt ihren Beitrag leisten."

Die Branche habe sich mit Selbstverpflichtungen, CO2-Emissionen zu senken, wichtige Ziele gesetzt und sei ein "Innovationsmotor". Merkel verwies auf die Entwicklung etwa neuer, umweltverträglicherer Kraftstoffe.

Merkel sagte zugleich: "Diese Branche ist von erheblicher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung." Weit mehr als ein Viertel des Exportwerts gehe per Luftfracht in alle Welt. In Deutschland seien insgesamt 850 000 Menschen direkt und indirekt in der Luftfahrt-Branche beschäftigt.

Die Kanzlerin sagte zudem: "Wir wollen keine erzwungenen Einschränkungen unserer Mobilität." Umweltverbände etwa kritisieren, der Flugverkehr sei die umweltschädlichste Art zu reisen und fordern, die Zahl der Flüge deutlich zu reduzieren und deren Auswirkungen auf Klima und Luftqualität so gering wie möglich zu halten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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