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Klimanotstand könnte ausgerufen werden

Koblenz  

Klimanotstand könnte ausgerufen werden

21.08.2019, 17:02 Uhr | dpa

Klimanotstand könnte ausgerufen werden. Klimanotstand

Vertrockneter Roggenpflanzen stehen auf einem Feld. Foto: Carsten Rehder/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der rheinland-pfälzischen Premiere in Landau könnten auch Koblenz, Trier und Kaiserslautern bald den Klimanotstand erklären. In Koblenz wollen die Grünen, SPD und Linken am 29. August im Stadtrat diesen Schritt beantragen, wie die örtliche Grünen-Fraktion am Mittwoch mitteilte. Am selben Tag sei auch im Stadtrat Trier eine Abstimmung über den Klimanotstand geplant, sagte eine Sprecherin der rheinland-pfälzischen Grünen der Deutschen Presse-Agentur.

In Kaiserslautern hatte der Stadtrat am vergangenen Montag die Entscheidung über einen solchen Schritt auf den 2. September vertagt. In Mainz gibt es laut der Grünen-Sprecherin ebenfalls eine Debatte über die Ausrufung des Klimanotstands. Der Stadtrat von Landau hatte diese Entscheidung bereits am 13. August mit großer Mehrheit auf Antrag von Grünen, CDU und FDP gefällt. Geplant sind etwa mehr Busse und Radwege sowie das Pflanzen von 500 Bäumen. Bei neuen Garagen oder Carports sollen begrünte Dächer Pflicht werden.

In Koblenz, wo wegen der Trockenheit der vergangenen Sommer 500 Bäume gefällt werden müssen, sollen nach den Vorstellungen von Grünen, SPD und Linken rund 600 neue gepflanzt werden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erwartet, dass Städte mit Klimanotstand alle Handlungen auf ihre Auswirkungen auf das Klima prüfen und entsprechend anpassen. "Grundsätzlich freuen wir uns über diese Entwicklung", sagte BUND-Landeschefin Sabine Yacoub. Die kommunalen Beschlüsse "dürfen aber nicht nur Lippenbekenntnisse sein, sondern müssen in konkretes Handeln münden".

Als erste Stadt in Deutschland hatte am 2. Mai Konstanz den Klimanotstand beschlossen. Inzwischen haben sich bundesweit viele Kommunen angeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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