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Technischer Defekt war Ursache für Brand in Tennishalle

Westerstede  

Technischer Defekt war Ursache für Brand in Tennishalle

22.08.2019, 14:55 Uhr | dpa

Ein technischer Defekt hat das Feuer in einer Tennishalle in Westerstede (Kreis Ammerland) verursacht. Die Polizei schloss am Donnerstag ein Fremdverschulden aus. Bei dem Feuer war am Montag ein Schaden von rund 800 000 Euro entstanden. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute einen Schwächeanfall. Durch den Brand wurde Asbest frei gesetzt. Nach Angaben der Stadt war der Stoff, der als krebserregend gilt, in der Dacheindeckung des zerstörten Gebäudes. Teile der Dämmung verteilten sich auf umliegende Grundstücke.

Um eine Gesundheitsgefahr auszuschließen und die Flächen von einer Spezialfirma reinigen zu lassen, wurden mehrere Grundstücke gesperrt. Betroffen waren ein angrenzender Sportplatz, ein Klinikgelände mit Hubschrauberlandeplatz und Teile des Waldstadions, wie Bürgermeister Klaus Groß (FDP) sagte. Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr gebe es bislang nicht. Über den Asbest-Fund im Dach hatte zunächst die "Nordwest-Zeitung" berichtet.

Am Donnerstag wurde ein Wohngebiet überprüft, über das die Rauchwolke gezogen war. Dabei fanden Gutachter keine auffälligen Fundstücke, wie Groß berichtete. Sie nahmen zudem Proben, die nun untersucht werden. Die Ergebnisse sollen Anfang kommender Woche vorliegen. "Die Sicherheit steht im Vordergrund", sagte der Bürgermeister. Vom ursprünglichen Brandherd gehe keine Gefahr mehr aus. Die Stadt hat die Menschen aufgerufen, Brandrückstände zu melden, falls sie welche entdecken.

Nach Ausbruch des Feuers waren die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. In der Ammerland-Klinik wurde vorsorglich eine Lüftungsanlage ausgestellt. Fachleute sollen nun prüfen, ob giftige Fasern in die Klinik gelangt sind. Asbest gilt als krebserregend. Deshalb ist seit 1993 das Herstellen und Verwenden von Asbest in Deutschland verboten. Seit 2005 gilt das Verbot in der ganzen EU.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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