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ARD-Wahltrend: CDU in Sachsen deutlich vor AfD

Dresden  

ARD-Wahltrend: CDU in Sachsen deutlich vor AfD

22.08.2019, 18:04 Uhr | dpa

ARD-Wahltrend: CDU in Sachsen deutlich vor AfD. Wahlen

Eine Frau gibt in einem Wahllokal ihre Stimme ab. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild (Quelle: dpa)

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Sachsen liegt die CDU in einer Wahlumfrage mit 30 Prozent der Zweitstimmen deutlich vor der AfD (24 Prozent). Im Vergleich zum Sachsen-Trend von Anfang Juli konnte die Union damit vier Prozentpunkte zulegen, die AfD verliert hingegen zwei Prozentpunkte. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" hervor.

Hinter CDU und AfD rangiert Die Linke mit 16 Prozent, die bezogen auf den Juli einen Prozentpunkt zulegen konnte. Die Grünen kommen auf 11 Prozent (-1), die SPD auf 7 (-2) und die FDP wie schon im Juli auf 5 Prozent. Hoffnungen dürfen sich auch die Freien Wähler machen, die 4 Prozent haben und damit einen Prozentpunkt mehr als zuletzt. Rechnerisch wäre damit eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen möglich.

Laut Umfrage ist aktuell die Hälfte der Sachsen mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. 44 Prozent der Befragten wollen, dass die CDU weiterhin die Regierung führt, 48 Prozent wünschen sich eine andere Partei an der Spitze.

Mit Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sind derzeit 63 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden. Sein Stellvertreter und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) kommt auf einen Wert von 48 Prozent. Linke-Fraktionschef Rico Gebhardt hat eine Zustimmung von 18 Prozent, ebenso wie sein AfD-Amtskollege Jörg Urban.

Nach Meinung der Sachsen nimmt die Politik zu wenig Rücksicht auf die Interessen der Menschen auf dem Land: Fast drei Viertel (71 Prozent) vertreten diese Ansicht. Die Linke ist nach Meinung der Befragten die Partei, die sich am meisten um die Interessen der Ostdeutschen kümmert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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