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ARD-Vorwahlumfrage: SPD und AfD mit 22 Prozent gleichauf

Potsdam  

ARD-Vorwahlumfrage: SPD und AfD mit 22 Prozent gleichauf

22.08.2019, 18:10 Uhr | dpa

ARD-Vorwahlumfrage: SPD und AfD mit 22 Prozent gleichauf. Wahlen

Eine Frau gibt in einem Wahllokal ihre Stimme ab. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild (Quelle: dpa)

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Brandenburg liegen SPD und AfD nach den Ergebnissen einer Umfrage gleichauf an der Spitze. Bei einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" erreichten beide Parteien jeweils 22 Prozent, wenn bereits am kommenden Sonntag gewählt würde. Dies bedeute für die SPD ein Plus von 4 Prozentpunkten gegenüber dem BrandenburgTrend von Anfang Juni. Die AfD legte demgegenüber um 1 Prozentpunkt zu.

Auf Platz drei kommt laut der Umfrage die CDU mit 18 Prozent (plus 1 Prozentpunkt), gefolgt von der Linke mit 15 Prozent (plus 1 Prozentpunkt. Als deutlichen Verlierer sieht die Umfrage Bündnis 90/Die Grünen, die mit einem Minus von 5 Prozentpunkten gegenüber Anfang Juni bei 12 Prozent lagen. Die FDP kam unverändert auf 5 Prozent und die Freien Wähler auf 4 Prozent.

Aktuell seien nur 44 Prozent der Befragten mit der Arbeit der rot-roten Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. 54 Prozent seien weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden.

Mit der Arbeit von Ministerpräsident Woidke zeigte sich eine knappe Mehrheit der Befragten von 51 Prozent zufrieden und 36 Prozent unzufrieden. Für Woidke sei dies der niedrigste Wert der laufenden Legislaturperiode. 30 Prozent der Befragten wollten, dass die SPD weiterhin die Regierung führt. Dagegen wünschten 59 Prozent, dass eine andere Partei an die Macht kommt.

Mit der Arbeit des CDU-Herausforderers Ingo Senftleben waren 23 Prozent zufrieden. 52 Prozent der Befragten hätten angegeben, Senftleben nicht zu kennen oder seine Arbeit nicht beurteilen zu können. Mit der Arbeit von AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz zeigten sich 15 Prozent der Befragten zufrieden - 60 Prozent kannten ihn nicht oder konnten sich keine Meinung über ihn bilden.

Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap vom 19 bis 21. August 1002 Wahlberechtigte in Brandenburg befragt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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