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Fledermäuse auf der Suche nach Verstecken: Hitze ein Problem

Wetzlar  

Fledermäuse auf der Suche nach Verstecken: Hitze ein Problem

23.08.2019, 06:55 Uhr | dpa

Fledermäuse auf der Suche nach Verstecken: Hitze ein Problem. Fledermaus

Eine Fledermaus jagt über einer Ortschaft vor dem nächtlichen Himmel nach Insekten. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild (Quelle: dpa)

Rare Verstecke, Insektenschwund - und dann auch noch Hitze: Hessens bedrohte Fledermäuse haben es in diesem Jahr mit einem zusätzlichen Problem zu tun bekommen. "Hitze setzt ihnen schon zu", sagt Petra Gatz, Fledermaus-Expertin beim Naturschutzbund Hessen (Nabu), mit Blick auf die im Juli gemessenen Rekordtemperaturen. Ab einer bestimmten Temperatur könnten sie diese nicht mehr ausgleichen. Gerade lang anhaltende Hitze sei ein Problem. Jungtiere litten besonders, da sie noch flugunfähig seien und nicht so einfach in ein neues Quartier wechseln könnten.

Die Suche nach Unterschlüpfen ist generell schwierig für die nachtaktiven Säugetiere: Es gibt für sie nicht genug Hohlräume in Gebäuden oder Bäumen. Seit Jahren appellieren Naturschützer etwa an Eigentümer, Verstecke an ihren Häusern für die Tiere zu erhalten.

Nicht nur fehlender Lebensraum macht den Flugkünstlern zu schaffen, sondern auch die schwindende Insektenzahl. Alle die in Hessen vorkommenden 19 Fledermausarten seien reine Insektenfresser, erklärt Gatz. Sie alle gälten zudem als bedroht und stehen unter Schutz. Fledermäuse seien ganz "besondere Tiere", meint die Nabu-Referentin. Immerhin gebe es sie schon seit etwa 50 Millionen Jahren in nahezu unveränderter Form.

Auf die Situation der Tiere soll die "23. Internationale Fledermausnacht" am 24. und 25. August aufmerksam machen. Auch in Hessen stehen dann Vorträge, Führungen und andere Aktionen auf dem Programm.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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