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Beschäftigte bei "Tarifmittagspause" vor Globalfoundries

Dresden  

Beschäftigte bei "Tarifmittagspause" vor Globalfoundries

23.08.2019, 16:22 Uhr | dpa

Hunderte Beschäftigte haben mit einer "Tarifmittagspause" vor dem Werkstor des Chipherstellers Globalfoundries (GF) protestiert. Das Unternehmen weigere sich, Gespräche mit der Gewerkschaft über die Einführung eines Tarifvertrages aufzunehmen, teilte die Gewerkschaft IG BCE Nordost am Freitag mit. "Sachsen hat die niedrigste Tarifbindung in Deutschland. Das muss sich ändern", sagte Verhandlungsführer Oliver Heinrich. Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) war am Mittag vor Ort.

Das Unternehmen entgegnete am Abend in einer Stellungnahme, der Gewerkschaft seien Gespräche zum Tarifvertrag angeboten worden. Eine dritte Runde habe die IG BCE abgebrochen, "da wir nicht auf ihre ultimative Forderung nach sofortigem Beginn von formalen Haustarifverhandlungen eingegangen sind." Weiteren Sondierungsgesprächen werde sich das Unternehmen nicht verschließen. Derzeit arbeiten rund 3100 Beschäftigte im Dresdner Halbleiterwerk. Im Sommer 2018 hatte sich das Unternehmen nach dem Verlust eines Großkunden für Kurzarbeit entschieden. Seit diesem Februar wird am Dresdner Standort wieder regulär gearbeitet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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