Sie sind hier: Home > Regional >

Bericht: Opel erwägt monatelange Kurzarbeit in Rüsselsheim

Rüsselsheim am Main  

Bericht: Opel erwägt monatelange Kurzarbeit in Rüsselsheim

23.08.2019, 17:01 Uhr | dpa

Bericht: Opel erwägt monatelange Kurzarbeit in Rüsselsheim. Fahnen mit dem Opel-Logo vor blauem Himmel

Fahnen mit dem Opel-Logo stehen vor der Firmenzentrale. Foto: Andreas Arnold/Archivbild (Quelle: dpa)

Opel erwägt einem Medienbericht zufolge monatelange Kurzarbeit im Stammwerk Rüsselsheim. Der Autobauer wolle ab Oktober zunächst für drei Monate zu dem Instrument greifen, berichtete die "Wirtschaftswoche" am Freitag. Sie stützte sich auf Sitzungsprotokolle von Arbeitnehmervertretern. Im Frühjahr solle es erneut Kurzarbeit geben, hieß es. Ab 2020 sollten im Werk noch 42 000 Autos produziert werden - das wäre ein Drittel des Volumens von 2018, als 123 000 Fahrzeuge vom Band liefen. Mit der Kurzarbeit solle die Zeit überbrückt werden, bis 2021 die Produktion des Astra beginne.

"Die Produktionsvolumina sind abhängig von der Marktnachfrage", sagte ein Opel-Sprecher. Das Unternehmen werde "angemessene Maßnahmen finden, um die Übergangsphase zu überbrücken, die sich im Werk Rüsselsheim bis zum Anlauf der nächsten Astra-Generation 2021 ergibt." Über verschiedene Möglichkeiten werde mit den Sozialpartnern diskutiert. Der Autobauer passe die Produktion laufend an, um die Leistung und Effizienz der Standorte zu sichern.

Das Rüsselsheimer Werk, in dem Ende 2018 etwa 2600 Beschäftigte arbeiteten, ist schwach ausgelastet. Erst im Juni hatte Opel erklärt, die neue Astra-Generation sichere den Standort nachhaltig.

Seit der Übernahme im Jahr 2017 versucht der französische Eigner PSA Opel mit Einsparungen auf Effizienz zu trimmen. Tausende Mitarbeiter haben in zwei Wellen Verträge zu Abfindungen, Vorruhestand oder Altersteilzeit unterschrieben. Kürzlich wurde bekannt, dass im Warenverteilzentrum in Rüsselsheim von 300 Stellen 200 gestrichen werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind an den deutschen Opel-Standorten, zu denen auch Eisenach und Kaiserslautern gehören, bis Sommer 2023 ausgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal