Sie sind hier: Home > Regional >

Kinhöfer kritisiert Hand-Entscheidungen

Gelsenkirchen  

Kinhöfer kritisiert Hand-Entscheidungen

25.08.2019, 11:08 Uhr | dpa

Allen Präzisierungen zum Trotz sorgt die Handregel in der Fußball-Bundesliga weiter für Diskussionen. Nach zwei umstrittenen Entscheidungen beim Topspiel zwischen dem FC Schalke 04 und Bayern München (0:3) am Samstagabend bleibt beim ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer "ein ungutes Gefühl".

"Hier hatte Schalke Pech", schrieb Kinhöfer in seiner Kolumne in der "Bild am Sonntag" und gab zu: "Es hätte auch durchaus Argumente für ein strafbares Handspiel gegeben. Was mich stört: Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Angreifer- und Verteidiger-Handspiel - und das bringt wieder Diskussionen ohne Ende." Schalkes Trainer David Wagner äußerte totales Unverständnis: "Aus meiner Sicht hätten wir zwei Handelfmeter bekommen müssen."

Erst bekam Bayerns Abwehrspieler Benjamin Pavard - mit dem Rücken zum Spielfeld - einen Kopfball von Matija Nastasic (58.) an den abgespreizten Arm, fünf Minuten später lenkte Ivan Perisic in der Mauer stehend mit dem Unterarm einen Freistoß von Daniel Caligiuri ins Toraus. Beide Male gab es keinen Elfmeter, Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) sah sich die Szenen trotz Rücksprache mit dem Video-Assistenten Bastian Dankert (Rostock) nicht noch einmal selbst in der Wiederholung am Spielfeldrand an.

Richtig machte es Referee Sascha Stegemann bei der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen Werder Bremen. Weil Werder-Torjäger Niklas Füllkrug vor seinem vermeintlichen zweiten Tor zum 2:2 in Sinsheim den Ball mit der Hand berührt hatte, nahm Stegemann den zunächst gegebenen Treffer nach Aufforderung aus Köln und eigener Ansicht der TV-Bilder wieder zurück. "Korrekt - und im Prinzip auch eine gute Sache", wertete Kinhöfer. "Die neue Regel schafft klare Voraussetzungen. Alle wissen nun, woran sie sind."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal