Sie sind hier: Home > Regional >

Kramp-Karrenbauer: 2038 ist Rahmen für Kohleausstieg

Dresden  

Kramp-Karrenbauer: 2038 ist Rahmen für Kohleausstieg

26.08.2019, 10:50 Uhr | dpa

Kramp-Karrenbauer: 2038 ist Rahmen für Kohleausstieg. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

Kramp-Karrenbauer, CDU-Bundesvorsitzende, hat versichert, dass 2038 das Rahmendatum für den Kohleausstieg ist. Foto: C. Charisius/Archivbild (Quelle: dpa)

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor Kohlebergleuten versichert, dass 2038 das Rahmendatum für den Kohleausstieg ist. Wenn es schneller gehen solle, dann müsste auch der Strukturwandel in den Kohlerevieren schneller umgesetzt werden, sagte sie am Montag in Dresden bei einem Gespräch mit Kohlekumpels der Gewerkschaft IG BCE. Für die Kohleregionen seien auch in Zukunft gute Arbeitsplätze nötig.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer unterstrich bei dem Treffen mit den unmittelbar neben dem Tagungshotel der Unions-Spitze protestierenden Kumpels, in den Kohlerevieren sollten Arbeitsplätze aufgebaut werden, die tarifgebunden seien und innovativ. Zudem brauche Deutschland eine Energieversorgung, die einem Industrieland wie Deutschland angemessen sei, machte Kramp-Karrenbauer deutlich. Sie fügte hinzu, auch sie komme aus einer Bergmannsfamilie und kenne die Situation, wenn man nicht richtig wisse, wie es weitergehe.

Kramp-Karrenbauer reagierte mit ihren Äußerungen ganz offensichtlich auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der vor der Klausurtagung der Präsidien von CDU und CSU in Dresden seine Forderung bekräftigt hatte, möglichst schon vor 2038 aus dem Braunkohleabbau auszusteigen. "Wenn der Strukturwandel eher klappt, dann wird auch der Kohleausstieg eher klappen", argumentierte er. Der Strukturwandel müsse also vorangebracht werden - und zwar effektiv. Das bedeute Förderung von neuen Technologien oder auch Behördenverlagerung. Damit handelte sich Söder erneut den Unmut von Kretschmer und dem CDU-Spitzenkandidaten in Brandenburg, Ingo Senftleben, ein.

Im Anschluss an das Treffen mit den Kohlekumpels setzte die Unionsspitze ihre zweitägige Klausur fort. Am zweiten Tag ist der Themenschwerpunkt die Wirtschaft, umter anderem die Frage, wie angesichts sich eintrübender Konjunktur die Wirtschaft stabil gehalten werden kann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal