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Zum Jubiläum: Zeitungsmuseum öffnet seine Schatzkammer

Wadgassen  

Zum Jubiläum: Zeitungsmuseum öffnet seine Schatzkammer

27.08.2019, 06:19 Uhr | dpa

Zum Jubiläum: Zeitungsmuseum öffnet seine Schatzkammer. Roger Münch und Christian Göbel halten eine gerahmte Erstausgabe

Museumsleiter Roger Münch (r) und Sammlungsleiter Christian Göbel halten eine gerahmte Erstausgabe der Süddeutschen Zeitung. Foto: Oliver Dietze (Quelle: dpa)

Das Deutsche Zeitungsmuseum im saarländischen Wadgassen öffnet zum 15. Geburtstag seine Schatzkammer: In einer Sonderschau werden ab Freitag (30. August) "Highlights" gezeigt, die das Haus in den vergangenen Jahren neu dazu bekommen hat - und die bisher noch nicht zu sehen waren. Dazu gehört eine der ältesten Zeitungen der Welt: die "Wochentliche Ordinari Zeitung", die 1629 in München erschien. Und eine Erstausgabe der "Süddeutschen Zeitung" vom 6. Oktober 1945 mit mehr als 30 Unterschriften von Personen, die bei der feierlichen Übergabe dabei waren. Das Exponat sei für ihn "eines der bedeutendsten für das deutsche Pressewesen der Nachkriegszeit" und von unschätzbarem Wert, sagte Museumsdirektor Roger Münch.

Insgesamt 50 besondere Exponate haben die Macher für die Geburtstagsschau zusammengestellt: "Sie ist ein guter Querschnitt durch 400 Jahre Zeitungsgeschichte", sagte Sammlungsleiter Christian Göbel. Als erste Zeitung der Welt gilt die in Straßburg publizierte "Relation", die nachweislich seit 1605 erschien.

Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen ist nach Angaben von Münch "das mit Abstand größte in Deutschland" seiner Art. Es umfasse eine Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmetern und mehr als 15 000 Exponate, von denen nur ein Teil zu sehen sei. Das Museum, das im Mai 2004 an den Start ging, gehört zur Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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