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Glawe wirbt für mehr Berufspraktika in Unternehmen

Schwerin  

Glawe wirbt für mehr Berufspraktika in Unternehmen

28.08.2019, 12:59 Uhr | dpa

Glawe wirbt für mehr Berufspraktika in Unternehmen. Wirtschaftsminister Glawe

Harry Glawe, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/Archivbild (Quelle: dpa)

Wenige Tage vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres hat Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) an die Unternehmer appelliert, ihre Betriebe für Praktika zu öffnen und sich so den Fachkräftenachwuchs zu sichern. "Für die meisten Schüler ist das berufsvorbereitende Praktikum die erste Begegnung mit der Arbeitswelt. Nach einer positiven Bewertung des Praktikums steigt die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Bewerbung im Unternehmen", erklärte Glawe am Mittwoch in Schwerin.

Anlass war der Start einer neuen Aktion der Fachkräfteinitiative "Durchstarten in MV". Über die gleichnamige Internetseite können Schüler und Studenten bis Ende September gezielt nach Praktikumsplätzen suchen. Die Aktion werde auch in den sozialen Netzwerken und auf Berufs- und Ausbildungsmessen beworben, hieß es.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Juli in Mecklenburg-Vorpommern noch 4950 Ausbildungsplätze unbesetzt, knapp 10 Prozent mehr als im Sommer 2018. Dem standen aber nur 2600 noch als unversorgt gemeldete Bewerber gegenüber. Am dringendsten gesucht werden künftige Kaufleute, Köche und Kellner. Glawe mahnte, auch schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. Der Blick in die Schulzeugnisse greife zu kurz. "Viele Unternehmen machen sehr positive Erfahrungen, wenn sie einen Jugendlichen in ein Praktikum übernehmen", betonte Glawe.

"Durchstarten in MV" ist eine gemeinsame Fachkräfteinitiative des Wirtschaftsministeriums und der drei Industrie- und Handelskammern. Sie bietet den Azubi-Atlas, eine Suchmaschine für Ausbildungsberufe im Land, die bislang von rund 1500 Unternehmen bestückt wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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