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CDU: Meldepflicht für Internetanbieter wegen Kinderpornos

Celle  

CDU: Meldepflicht für Internetanbieter wegen Kinderpornos

31.08.2019, 13:41 Uhr | dpa

Deutsche Internetanbieter sollen nach Willen der CDU Niedersachsen verpflichtet werden, den Verdacht auf Kinder- und Jugendpornografie zu melden. Die Hinweise sollten an eine zentrale Stelle zum Beispiel beim Landes- oder Bundeskriminalamt gehen, heißt es in einem Antrag des CDU-Landesvorstands, der am Samstag beim Landesparteitag in Celle einstimmig angenommen wurde. Bisher bekämen deutsche Ermittler Hinweise auf Kinderpornos häufig aus den USA, wo es eine gesetzliche Meldepflicht für Verdachtsfälle bereits gebe.

Der Antrag steht vor dem Hintergrund der Missbrauchsfälle auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde. Dort sollen die deutschen Angeklagten Andreas V. und Mario S. Jungen und Mädchen über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben. Es geht um mehrere Hundert Fälle, viele Gewalttaten filmten die Männer der Anklage zufolge. Die jüngsten Opfer waren im Kindergartenalter. Am kommenden Freitag will das Landgericht Detmold sein Urteil verkünden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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