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Kampf um Olympia-Ticket: Weltmeister Anton kritisiert Regel

Markkleeberg  

Kampf um Olympia-Ticket: Weltmeister Anton kritisiert Regel

31.08.2019, 13:45 Uhr | dpa

Der Kampf um die Olympia-Tickets ist bei den Canadier-Herren auf die Kanu-Weltmeisterschaft Ende September im spanischen La Seu d'Urgell vertagt. Weltmeister Franz Anton kam am Samstag beim Weltcup auf seiner Heimstrecke in Markkleeberg auf Rang drei und verhinderte somit die vorzeitige Entscheidung von Sideris Tasiadis aus Augsburg, der mit einem Platz vor seinem Teamkollegen den Startplatz für Tokio hätte fix machen können. Der WM-Dritte landete mit zwei Fehlern auf Rang sieben. Den Sieg sicherte sich der der Slowake Alexander Slafkovsky vor dem Slowenen Luka Bozic.

Kritik äußerten beide deutschen Weltklasse-Athleten an der olympischen Quotenregelung. "Es ist eine Frechheit, man baut eine riesige Anlage für so viele Millionen und schickt dann nur 80 Athleten da runter, das verstehe ich nicht", sagte Anton und fügte an: "Andererseits müssen wir kämpfen, damit wir überhaupt im olympischen Programm bleiben. Ich würde es begrüßen, wenn wie in anderen Sportarten auch, drei bis vier Athleten pro Nation an den Start gehen dürfen."

Tasiadis, der bereits in London 2012 Silber gewann und in Rio Fünfter wurde, sieht ebenfalls Handlungsbedarf. "Es ist schade, dass ein Topathlet von uns nicht mitfahren darf, wir garantieren fast immer eine Medaille. Die Verbände müssen da für die nächsten Spiele eine Lösung finden, damit die Weltklasseleute auch bei Olympia dabei sind", betonte der Augsburger. In Rio gab es drei Wildcards für Sportler, die erst wenige Monate vor Olympia mit dem Paddeln begannen, "wir kämpfen seit über einem Jahrzehnt in der Weltklasse mit", meinte Tasiadis.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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