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Maaßen: Erfolg der CDU auch persönlicher Erfolg

Maaßen: Erfolg der CDU auch persönlicher Erfolg

02.09.2019, 11:15 Uhr | dpa

Der frühere Chef des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, sieht in dem Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen auch einen persönlichen Erfolg. "Mein Eindruck ist, dass, jedenfalls wenn man die Hochrechnungen vom Juli vergleicht, bevor ich tätig geworden bin mit der Werte-Union, und jedenfalls das Ergebnis sich anschaut, die Union in Sachsen deutlich besser geworden ist als vorher vorausgesagt wurde", erklärte Maaßen im Telefon-Interview mit "Steingarts Morning Briefing" am Sonntagabend.

Maaßen hatte als CDU-Mitglied auf Einladung einiger CDU-Kreisverbände mehrere Wahlkampfauftritte in Sachsen absolviert. Später erklärte er bei Twitter, sich aus dem Landtagswahlkampf zurückzuziehen. Zur Begründung verwies er auf Interviewäußerungen des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) im "Spiegel", der die Unterstützung Maaßens ablehnte.

"Ich glaube, der Erfolg wäre noch größer gewesen, wenn man uns (die Werte-Union) so hätte machen lassen können, wie wir gewollt hätten", sagte Maaßen dem Ex-"Handelsblatt"-Chef Gabor Steingart. Viele Menschen hätten ihm, Maaßen, persönlich gesagt, dass sie ihn im Falle einer Kandidatur gewählt hätten.

Mit Blick auf Statistiken die besagen, dass eine Mehrheit der CDU-Wähler sich nicht wünscht, dass Maaßen weiter "eine Rolle spiele", eine Mehrheit der AfD-Wähler hingegen schon, erklärte er: "Statistiken glaube ich nicht, es sei denn, ich habe sie selbst fabriziert." Es gebe auch eine Statistik, die besage, dass sich "77 Prozent" der CDU-Unterstützer "mehr Werte-Union und mehr Maaßen in der CDU" wünschten: "Und diese Statistik, die nehme ich auch ernst."

Dass er eines Tages in der AfD eine politische Heimat finden könnte, schloss Maaßen aus. "Man wird mich nicht bei der AfD finden. Als ich aus dem Amt geschieden bin als Präsident des Bundesverfassungsschutzes, hatte man mir auch schonmal das unsittliche Angebot gemacht, zur AfD zu gehen." Er habe es sofort abgelehnt. "Die AfD ist für mich einfach ein gäriger Haufen, in der auch - ich sage mal: Radikale und vielleicht auch einige Spinner - das Wort führen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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