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Politiker aus Schleswig-Holstein und Hamburg in Israel

Tel Aviv-Jaffa  

Politiker aus Schleswig-Holstein und Hamburg in Israel

03.09.2019, 15:22 Uhr | dpa

Politiker aus Schleswig-Holstein und Hamburg in Israel. Karin Prien

Karin Prien (CDU), Bildungsministerin von Schleswig-Holstein. Foto: Carsten Rehder/Archivbild (Quelle: dpa)

Spitzenpolitiker aus Schleswig-Holstein und Hamburg wollen in Israel Verbindungen in Wissenschaft und Wirtschaft vertiefen. An der Spitze einer am Dienstag gestarteten 70-köpfigen Delegation stehen während der mehrtägigen Reise die Minister Bernd Buchholz (Wirtschaft/FDP) und Karin Prien (Wissenschaft/CDU) sowie ihre Hamburger Kollegen Michael Westhagemann (parteilos) und Katharina Fegebank (Grüne). "Mir geht es vor allem darum, unsere Kooperationen im Bereich der Start-up-Szene sowie im Bereich der Gesundheits- und Medizintechnik auszuweiten", sagte Buchholz der Deutschen Presse-Agentur.

"Israel ist bekannt als die Start-up-Nation", erklärte Prien. Offenheit für Technologie und der Wille selbst zu gestalten seien schon bei jungen Israelis weit verbreitet. Sie wolle von Erfahrungen lernen, wie Lehrer Schüler für Technologie begeistern können. Dazu werde sie zum Beispiel ein Zentrum für Lehrerbildung besuchen und auch zwei Schulen, die Partnerschulen in Schleswig-Holstein haben.

Schleswig-Holstein und Hamburg seien mit Israel seit Jahren über ein Netzwerk im Bereich Gesundheit/Medizintechnik verbunden, sagte Buchholz. "Wir wollen die Gelegenheit aber nutzen, um Norddeutschland noch deutlicher als den maßgeblichen deutschen Hotspot dieser Branche darzustellen." Zudem verfüge Tel Aviv mit dem Silicon Wadi über das zweitgrößte Start-up-Zentrum der Welt - nach dem Silicon Valley in den USA. Beim Technologietransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft könne sich der Norden einiges von den Israelis abschauen.

Die dortige Start-up-Szene sei in Militärtechnik und Cybersicherheit besonders aktiv, sagte Buchholz. Die Delegation aus Norddeutschland besucht auch einen Drohnenspezialisten, der die Bundeswehr beliefert. Der offizielle Teil der Reise endet am Freitag mit einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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