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Entwürfe für zentrales Wende-Denkmal: Meinungen erbeten

Schwerin  

Entwürfe für zentrales Wende-Denkmal: Meinungen erbeten

05.09.2019, 07:08 Uhr | dpa

Entwürfe für zentrales Wende-Denkmal: Meinungen erbeten. Gedenkstein vor der St.-Georgen-Kirche Waren

Die St.-Georgen-Kirche in der Altstadt von Waren. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Diskussion um das geplante zentrale Wende-Denkmal in Mecklenburg-Vorpommern ist eröffnet - und die Bürger sind dazu eingeladen. Soll es ein geöffneter Schlagbaum aus Eisenguss werden oder eine Ansammlung menschengroßer Kerzen aus spiegelndem Edelstahl? Setzt sich ein kreisförmiger Schriftzug auf dem Boden "Die Zeit war reif/Reif ist die Zeit" durch oder ein drei Meter hoher "Eiserner Vorhang"?

Zehn Entwürfe von Künstlern sind im Rahmen eines Wettbewerbs für das "Erinnerungszeichen 1989" eingegangen. Sie können ab sofort im Internet angeschaut und kommentiert werden. Die Meinungen der Bürger sollen der Jury zugeleitet werden, die am 23. September den Sieger-Entwurf küren soll. Die Jury werde aber in ihrer Entscheidung unabhängig sein, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. Ihr Votum soll am 16. Oktober im Rahmen einer Festveranstaltung bekanntgegeben werden. Der Wettbewerb war von der Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgelobt worden.

Um an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern zu erinnern, soll das zentrale Erinnerungszeichen an der St.-Georgen-Kirche in Waren (Müritz) errichtet werden. Dort war es am 16. Oktober 1989 nach aktuellem Forschungsstand zur ersten Protestdemonstration im Nordosten mit rund 400 Teilnehmern gekommen. Parallel zur Veröffentlichung der Denkmal-Entwürfe im Internet sind sie bis zum 17. September in 16 Städten im Land von Anklam bis Wismar in Plakatausstellungen zu sehen.

Das Konzept für die dauerhafte Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989 sieht neben dem zentralen Denkmal auch dezentrale Erinnerungsorte vor, an denen sich in der Wendezeit Bedeutsames ereignet hat. Städte und Gemeinden können jeweils 1989 Euro erhalten, wenn sie sich entschließen, an einem historisch relevanten Ort eine Informations- und Erinnerungsstele für die lokalen Wende-Ereignisse aufzustellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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