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Nach Explosion von Bratpfanne: Polizei ermittelt weiter

Freudenberg  

Nach Explosion von Bratpfanne: Polizei ermittelt weiter

08.09.2019, 15:40 Uhr | dpa

Nach Explosion von Bratpfanne: Polizei ermittelt weiter. Explosion bei Brauchtumsfest

Verbrannte Grill-Utensilien sind auf einem Tisch auf dem Gelände eines Brauchtumsfestes im Siegerland zu sehen. Foto: Rene Traut (Quelle: dpa)

Nach der Explosion einer übergroßen Bratpfanne in Freudenberg ermittelt die Polizei weiter zur Ursache. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, schwebe eine durch die Stichflamme verletzte Frau noch in Lebensgefahr. Eine 67-Jährige war am Montag ihren Brandverletzungen erlegen. Vier Menschen kamen mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus.

Am Sonntag hatten die beiden Frauen auf einem Dorffest im Siegerland mit der doppelwandigen Pfanne Kartoffeln gebraten, als diese aufplatzte und es zu einem Feuerball kam. Den Ermittlungen nach war heißes Öl aus dem gefüllten Zwischenraum der Pfanne herausgeschleudert worden und in die unter ihr brennende Flamme geraten. Das Bratfett wiederum habe sich nicht explosionsartig entzündet.

"Warum die Pfanne versagt hat, wissen wir noch nicht", sagte der Sprecher. In den kommenden Tagen werde sich das vermutlich klären. Viele Jahre habe die gasbetriebene Pfanne funktioniert. Ein technischer Defekt, eine Fehlbehandlung oder eine Materialermüdung kämen als Gründe für die Explosion in Betracht. Möglich ist demnach etwa, dass der Brenner zu heiß eingestellt gewesen ist oder das Überdruckventil nicht richtig funktioniert hat.

Der Knall der Explosion unter dem bedachten Grillstand war bis in umliegende Dörfer zu hören. Zwischen 100 und 150 Menschen seien zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem ehrenamtlich organisierten Fest gewesen. Notfallseelsorger waren im Einsatz, die Polizei sprach von einer "furchtbaren Tragödie".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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