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Wo Deutschlands Wälder wachsen

Baiersbronn  

Wo Deutschlands Wälder wachsen

09.09.2019, 05:02 Uhr | dpa

Deutschland ist ein waldreiches Land. Der Anteil liegt bundesweit bei rund 32 Prozent. Mehr als 90 Milliarden Bäume sollen es nach einer Hochrechnung sein. Den größten Wald-Anteil haben Hessen und Rheinland-Pfalz mit 42 Prozent. Schlusslicht ist Schleswig-Holstein mit 11 Prozent. Baden-Württemberg gehört mit 38 Prozent Flächenanteil zu den waldreichen Ländern.

Hohe Waldanteile finden sich zum Beispiel in den Steil- und Höhenlagen der Gebirge, in Baden-Württemberg etwa im Schwarzwald. Die Waldgröße in Deutschland hat sich über die Jahrhunderte stark verändert. Aktuell nimmt die Fläche durch Aufforstungen leicht zu. Im Mittelalter verschwanden riesige Waldflächen durch Abholzung für Schiff-, Städte- und Bergbau, für Erzverhüttung und Salzsiederei.

In der EU haben Länder wie Finnland mit 77 Prozent, Schweden mit 76 Prozent oder Slowenien mit 63 Prozent wesentlich höhere Waldanteile als Deutschland. Über wenig Wald verfügen dagegen etwa Irland mit 12 Prozent oder die Niederlande mit 11 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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