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Geely steigt bei Daimlers Volocopter ein

Bruchsal  

Geely steigt bei Daimlers Volocopter ein

09.09.2019, 09:54 Uhr | dpa

Geely steigt bei Daimlers Volocopter ein. Air taxi "Volocopter"

Air Taxi. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Autobauer Daimler und der chinesische Großaktionär Geely weiten ihre Kooperation auf Flugtaxis aus. Der chinesische Konzern steigt über eine Finanzierungsrunde bei der deutschen Flugtaxi-Firma Volocopter ein, wie die Unternehmen am Montag in Frankfurt vor Beginn der Automesse IAA mitteilten.

Daimler ist bereits seit 2017 an dem Start-Up beteiligt, das helikopterähnliche Flugtaxis mit Elektroantrieb entwickelt. Die Fluggeräte sollen vor allem in stau- und smoggeplagten Megacities unter anderem in China zum Einsatz kommen. "Wir freuen uns zu sehen, dass unsere Partner von Geely in Volocopter investieren", sagte Daimler-Konzernchef Ola Källenius.

Die Volvo-Muttergesellschaft Geely und Volocopter wollen der Mitteilung zufolge auch ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, um Luftmobilität in Metropolen auch "in den wichtigen chinesischen Markt zu bringen".

Geely war im Februar 2018 mit 9,7 Prozent der Anteile beim Daimler-Konzern eingestiegen und damit auf einen Schlag zum größten Aktionär geworden. Seitdem prüfen die Schwaben und die Chinesen, wie sie sinnvoll zusammenarbeiten können.

Geely wird etwa ab 2022 in China die neuen Elektromodelle von Daimlers Kleinwagenserie Smart entwickeln und fertigen, zudem ist eine Kooperation bei einem Luxus-Fahrtenvermittler in der Volksrepublik geplant. Auf diesen Projekten baue auch die jüngste Kooperation auf, sagte Geely-Chef Li Shufu.

Angeführt von Geely sammelte Volocopter bei der abgeschlossenen Finanzierungsrunde 50 Millionen Euro ein, insgesamt hat die Firma aus dem baden-württembergischen Bruchsal bisher damit 85 Millionen Euro von Investoren erhalten. Die Gründer bleiben die Hauptanteilseigner. Gegen Ende des Jahres will Volocopter weiteres Geld einsammeln. In den kommenden drei Jahren will die Firma ihr erstes Modell marktfähig machen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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