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Ruderer Reinhardt nach Zusammenbruch: "Fehlen 20 Minuten"

Rendsburg  

Ruderer Reinhardt nach Zusammenbruch: "Fehlen 20 Minuten"

10.09.2019, 18:32 Uhr | dpa

Ruderer Reinhardt nach Zusammenbruch: "Fehlen 20 Minuten". Rudern: Abschluss des Schleswig-Holstein Netz Cups

Christopher Reinhardt, Ruderer des Deutschland-Ruder-Achters, ist auf der Ziellinie kollabiert. Foto: Markus Scholz (Quelle: dpa)

Dem deutschen Ruderer Christopher Reinhardt geht es nach seinem Zusammenbruch beim internationalen Achter-Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal "im Großen und Ganzen gut". Allerdings fehlten ihm 20 Minuten seiner Erinnerung, sagte der Sportler aus Dorsten dem Portal "sportschau.de" nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus. "Wenn man es von außen so sieht, ist es schon hart, wie ich ins Boot klappe. Das sieht nicht sonderlich schön aus. Aber ehrlich gesagt habe ich daran gar keine Erinnerungen mehr. Mir fehlen ungefähr 20 Minuten", sagte Reinhardt über seinen Zusammenbruch am Sonntag.

Der 22-Jährige hatte auf der 12,7 Kilometer langen Strecke von Breiholz nach Rendsburg schon weit vor dem Ziel mit Kreislaufproblemen zu kämpfen und einen Schwächeanfall erlitten. Ähnlich erging es einem Ruderer im niederländischen Boot. Trotz zwischenzeitlicher Pause ruderte Reinhardt weiter und beteiligte sich sogar noch am Zielsprint. "Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, mich da noch zu bewegen. Scheinbar war das in mir drin und mein Kopf hat meinen Körper noch ganz gut gesteuert bekommen", sagte er.

Für Professor Hans-Georg Predel von der Deutschen Sporthochschule Köln ist der Vorfall in dieser Form "ungewöhnlich und für Außenstehende erschreckend. Aber als Reaktion des Körpers auf extreme Überbelastung nichts, was mit dauerhaften Schäden verbunden ist."

Der Sportmediziner forderte nach den beiden Vorfällen beim Kanal-Cup eine kritische Auseinandersetzung mit der Veranstaltung: "Wenn das gleich zwei Athleten passiert, sollte man sich kritisch hinsetzen und überlegen, ob man dieses Rennen in dieser Streckenkonfiguration weiter fahren sollte."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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