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Marinebefehlshaber besuchen Großübung "Northern Coasts"

Rostock  

Marinebefehlshaber besuchen Großübung "Northern Coasts"

11.09.2019, 14:56 Uhr | dpa

Marinebefehlshaber besuchen Großübung "Northern Coasts". Marineübung "Northern Coasts" auf der Ostsee

Beim Marinemanöver "Northern Coasts" steht ein Marinesoldat an Bord der Korvette "Magdeburg" an einem Maschinengewehr. Foto: Bernd Wüstneck (Quelle: dpa)

Marinebefehlshaber fast aller Ostseeanrainer haben am Mittwoch an Bord der Korvette "Oldenburg" die Marineübung "Northern Coasts" in der Ostsee besucht. Während des Programms seien etwa ein Minenabwehrverband aus Schiffen verschiedener Nationen, ein Versorgungsschiff und die Verteidigung gegen einen simulierten Luftangriff auf den Versorger vorgeführt worden, sagte ein Marinesprecher. An Bord sei auch der Inspekteur der Deutschen Marine, Andreas Krause, gewesen.

An der Übung "Northern Coasts" nehmen 3000 Soldaten mit rund 50 Schiffen verschiedener Nationen teil, die unter deutschem Kommando stehen, sagte der Sprecher. Damit werde erstmals getestet, ob der Marineeinsatzstab der Deutschen Marine (DEUMARFOR) in der Lage ist, einen Einsatz in dieser Größe zu führen. Gesteuert wird die Übung aus der Marineoperationszentrale in Glücksburg (Schleswig-Holstein).

Im Übungsszenario erhebt ein fiktiver Ostseeanrainerstaat Anspruch auf die Insel Bornholm und bedroht damit deren Bewohner und die Seewege durch die Ostsee. Ausgestattet mit einem UN-Mandat soll der Einsatzverband die Feindseligkeiten beenden und Bornholms Bewohner versorgen, sagte der Sprecher.

Das Gruppenversorgungsschiff sei das Herz des Einsatzes, weil er die Einsatzdauer der Schiffe verlängere und die Inselbewohner versorgen könne. Schiffe dieser Art kommen auch bei Katastrophen wie dem Tsunami in Südostasien zum Einsatz, sagte der Sprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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