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"Lebensmittel haben mit nationaler Sicherheit zu tun"

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"Lebensmittel haben mit nationaler Sicherheit zu tun"

11.09.2019, 16:40 Uhr | dpa

"Lebensmittel haben mit nationaler Sicherheit zu tun". Dürre

Ein Mähdrescher erntet ein Kornfeld ab. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Landwirtschaft sorgt nach Ansicht von Agrarminister Till Backhaus (SPD) nicht nur für Nahrungsmittel: "Lebensmittel in ausreichender Menge und guter Qualität zur Verfügung zu stellen, hat auch etwas mit nationaler Sicherheit zu tun", sagte er kurz vor der Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung (MeLa), die am Donnerstag in Mühlengeez (Landkreis Rostock) beginnt. "Die Landwirtschaft sichert unsere Lebensgrundlagen und ist damit ein zentraler Wohlstandsfaktor", sagte er. Auf der MeLa sollten Landwirte, Politiker und Verbraucher darüber ins Gespräch kommen, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen sollte.

Nach drei schlechten Erntejahren könnten die Landwirte in diesem Jahr aufatmen. In den grundwasserfernen Sandstandorten im Süden des Landes sei die Ernte wegen der Hitze und Trockenheit jedoch schlecht ausgefallen. Die Menschen seien von einer intakten Natur abhängig, denn ohne gesunde Böden, sauberes Wasser und Artenvielfalt gebe es auf Dauer keine gute Ernte. Backhaus forderte eine neue, kooperative Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützern.

Die seit Jahren diskutierte Düngeverordnung wird nach Ansicht von Backhaus kommen. Sie werde Landwirte zum Umdenken und zur Suche nach alternativen Fruchtfolgen zwingen. Auch Pflanzenschutzmittel müssten zielgenauer eingesetzt werden. "Um innovative Technologien, die dies ermöglichen auch bei uns im Land noch mehr einsetzen zu können, brauchen wir schnelles Internet an jeder Milchkanne", erklärte der Minister.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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