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Kontrolle von Lkw und Bussen: Polizei stellte Verstöße fest

Dresden  

Kontrolle von Lkw und Bussen: Polizei stellte Verstöße fest

12.09.2019, 16:13 Uhr | dpa

Kontrolle von Lkw und Bussen: Polizei stellte Verstöße fest. Blaulicht

Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet. Foto: Marcus Führer/Archivbild (Quelle: dpa)

Bei einer Kontrolle von Bussen und Lastkraftwagen hat die Polizei am Donnerstag in Sachsen 160 Verstöße festgestellt. In 34 Fällen war die Sicherung der Ladung mangelhaft, 22 Mal wurde die Geschwindigkeit überschritten, teilte das Innenministerium am Nachmittag mit. Bei neun Fahrzeugen war das Ladegewicht überschritten. Sechs Fahrer hatten an Stellen überholt, wo das nicht erlaubt war, weitere sechs hatten sich durch Handys ablenken lassen. In sieben Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Insgesamt untersuchte die Polizei an 60 Kontrollpunkten 478 Fahrzeuge. An dem Einsatz waren 500 Beamte beteiligt.

Nach Angaben des Ministeriums beteiligte sich Sachsen damit am bundesweiten Aktionstag "Brummis im Blick". Innenminister Roland Wöller (CDU) verschaffte sich an der Raststätte Dresdner Tor einen Überblick. "Gerade im Transitland Sachsen ist die Überwachung des zunehmenden Schwerlast- und Güterverkehrs eine wichtige und komplexe Aufgabe der Polizei. Dabei geht es um die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, um Ladungssicherung aber auch um technische Mängel", erklärte der Minister. Die Kontrollen sollten dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Laut Statistik rollen heute täglich mehr als 9300 Lkw und Busse über sächsische Autobahnen. Vor zehn Jahren waren es rund 6100. Bei Unfällen mit diesen Fahrzeugen kamen im Vorjahr 14 Menschen ums Leben (2017: 3). Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg von 141 im Jahr 2017 auf 158 im letzten Jahr.

Von Januar bis Ende Juli dieses Jahres registrierte die Polizei bei etwa 9400 Kontrollen des Schwerlastverkehrs insgesamt 5264 Verstöße. Gut zwei Drittel davon betrafen die Einhaltung von Sozialvorschriften, wie etwa Lenk- und Ruhezeiten. Ein Drittel entfiel auf technische Mängel an Lenkung, Bremsen oder Beleuchtung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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