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Millionenschwere Sanierung in Kassels Welterbe abgeschlossen

Kassel  

Millionenschwere Sanierung in Kassels Welterbe abgeschlossen

13.09.2019, 13:25 Uhr | dpa

Millionenschwere Sanierung in Kassels Welterbe abgeschlossen. Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen)

Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen) schaut zufrieden. Foto: Swen Pförtner (Quelle: dpa)

Zwei millionenschwere Bauprojekte im Zusammenhang mit dem Unesco-Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel sind offiziell beendet worden. Für knapp elf Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren Parkbauwerke und die barocke Wilhelmshöher Allee restauriert und aufgewertet. Es handele sich um eine Kombination aus Stadtgestaltung und "dem Erhalt unseres wunderbaren Kulturerbes", sagte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Kassel. Finanziert wurden die Arbeiten vom Land, dem Bund und der Stadt über das Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus."

Dabei flossen über neun Millionen in den Bergpark, der seit Juni 2013 Unesco-Weltkulturerbe ist. Saniert wurden vor allem Bauwerke wie die Kaskaden, über die das Wasser bei den historischen Wasserspielen von Kassels Wahrzeichen Herkules ins Tal läuft. "Die Fördermittel kamen zur rechten Zeit, um die bereits an einigen Stellen aufgetretenen Schäden an Wasserwegen beseitigen zu können", erklärte Edda von Dolsperg, stellvertretende Direktorin der MHK. Witterung und Wasser setzten diesen Bauwerken besonders zu.

1,9 Millionen Euro flossen in die Wilhelmshöher Allee, die "barocke Achse Kassels". Die Hauptverkehrsader verbindet die Innenstadt und den Bergpark. Mit automatisch bewässerten Rasengleisen für die Trams, Hecken und 190 Bäumen habe man den Allee-Charakter gestärkt, sagte Kassels Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne). Am Ende der Wilhelmshöher Allee werden die Arbeiten weitergehen: Der Brüder-Grimm-Platz vor dem geplanten Tapetenmuseum soll umgestaltet werden. Dazu stehen aus dem Bundesprogramm erneut 6,5 Millionen Euro sowie 3,25 Millionen Euro kommunale Mittel bereit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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