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Festspiele MV beendet: Cello-Konzert zum Abschluss

Neubrandenburg  

Festspiele MV beendet: Cello-Konzert zum Abschluss

15.09.2019, 02:11 Uhr | dpa

Festspiele MV beendet: Cello-Konzert zum Abschluss. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Zuschauer bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Frank Pfaff/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einem Konzert der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh in Neubrandenburg sind am Sonntag die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Die diesjährige Preisträgerin in Residence spielte in der Konzertkirche Edward Elgars Cellokonzert e-Moll. Die junge Musikerin bestritt während des Festspielsommers mehr als 20 Konzerte. Ergänzt wurde das Programm durch die "Schicksalssinfonie" von Ludwig van Beethoven, gespielt von der NDR Radiophilharmonie unter ihrem Chefdirigenten Andrew Manze.

Wie Festspiele-Intendant Markus Fein mitteilte, kamen in diesem Jahr 84 500 Besucher zu den Konzerten und Veranstaltungen. Das waren etwas weniger als im Vorjahr, als gut 86 000 Gäste gezählt wurden, aber das zweitbeste Ergebnis bislang überhaupt. 78 der 152 Konzerte seien ausverkauft gewesen. Das erste "Detect Classic Festival" im Juli in Hallen des ehemaligen Neubrandenburger Panzerreparaturwerks und in der Konzertkirche blieb unter den Erwartungen: Trotz des inhaltlichen und programmatischen Erfolgs sei es nicht so ausgelastet gewesen wie andere Konzerte, hieß es. "Mit dem Detect Classic Festival sind wir zu neuen Ufern aufgebrochen und haben eine Verbindung zwischen klassischer und elektronischer Musik geschaffen, die so in Deutschland einzigartig ist", sagte Fein.

Kultusministerin Bettina Martin (SPD) dankte dem scheidenden Intendanten für seine Arbeit. Fein wechselt nach der nächsten Saison nach Frankfurt/Main. Er habe die Festspiele mit neuen Akzenten geprägt, sagte Martin. "Stars im Dorf ist beispielsweise eine seiner Formatideen, er hat die 360-Grad-Konzerte etabliert und die Festspiele noch attraktiver für Familien gemacht." Das Detect Classic Festival wende sich erstmals ausdrücklich an ein jüngeres Publikum. 2020 wollen die Festspiele Fein zufolge Zukunft und Vergangenheit zugleich feiern, nämlich 30 Jahre Festspiele und 250 Jahre Beethoven.

Diesmal gastierten die Festspiele seit Mitte Juni an 83 Spielstätten. Neben klassischen Orten wie der Festspielscheune Ulrichshusen (Mecklenburgische Seenplatte) und dem Park von Schloss Bothmer (Nordwestmecklenburg) waren Säle in Schlössern und Gutshäusern im ganzen Land dabei. Zudem gab es Konzerte an ungewöhnlichen Orten wie dem Paketzentrum der Deutschen Post in Neustrelitz, der Schweriner Straßenbahnwerkstatt oder im ehemaligen Atomkraftwerk Lubmin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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