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Fresenius behält Transfusionsmedizin: kein Verkauf

Bad Homburg vor der Höhe  

Fresenius behält Transfusionsmedizin: kein Verkauf

16.09.2019, 09:46 Uhr | dpa

Fresenius behält Transfusionsmedizin: kein Verkauf. Fresenius

Der Schriftzug "Fresenius Konzernzentrale" prangt auf einer Stele. Foto: Arne Dedert/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Medizinkonzern Fresenius behält sein Geschäft rund um Bluttransfusionen. Das Dax-Unternehmen sehe vom Verkauf der Transfusionsmedizin und Zelltherapien (TCT) ab, teilte Fresenius mit. Die Geschäfte blieben nun Teil der Flüssigmedizin-Sparte Fresenius Kabi, die etwa Infusionen vertreibt. Der Konzern werde den Bereich mit Investitionen stärken. "Der Markt und seine Perspektiven bleiben attraktiv", hieß es.

Mit der Bündelung der Geschäfte zu einer eigenständigen, schlagkräftigen Einheit habe man gute Voraussetzungen geschaffen, den Bereich dauerhaft erfolgreich zu betreiben. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass Fresenius auf einen potenziell milliardenschweren Verkauf der Geschäfte verzichte.

Die Transfusionsmedizin besteht im Wesentlichen aus der US-Gesellschaft Fenwal, die Fresenius 2012 für umgerechnet rund eine Milliarde Euro übernommen hatte. Die Einheit vertreibt Produkte, die dazu dienen, Blut zu gewinnen, es in Bestandteile zu trennen und zu verarbeiten. Kunden sind zum Beispiel Blutbanken.

Fresenius-Chef Stephan Sturm hatte bei der Vorlage der Jahresbilanz 2018 im Februar erklärt, dass man ergebnisoffen Optionen für die Transfusionsmedizin prüfe. Schwierigkeiten hätten sich bei der Sondierung am Markt vor allem in wettbewerbsrechtlicher Hinsicht ergeben, hieß es im Bericht. Dass Fresenius das Geschäft kaum an einen direkten Konkurrenten hätte verkaufen können, dürfte die Bewertung gedrückt haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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