Sie sind hier: Home > Regional >

Unternehmen und Politiker bei russischer Schiffsmesse "Neva"

Sankt Petersburg  

Unternehmen und Politiker bei russischer Schiffsmesse "Neva"

16.09.2019, 13:53 Uhr | dpa

Zahlreiche Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern wollen auf Russlands größter Messe für Schiffbau, Schifffahrt und Offshore-Technik Kontakte zu neuen Geschäftspartnern knüpfen und bestehende Kooperationen vertiefen. Auf der am Dienstag beginnenden "Neva 2019" seien unter anderem die Mecklenburger Metallguss GmbH aus Waren und die Ostseestaal GmbH & Co. KG aus Stralsund vertreten, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Beide Firmen gehören im Nordosten zu den bedeutendsten Zulieferern für den Schiffbau. Gemeinsam mit 13 anderen Unternehmen präsentieren sie am Gemeinschaftsstand Mecklenburg-Vorpommerns ihre Leistungen und Produkte. Sowohl der Rostocker Kranbauer Liebherr ist mit einem eigenen Stand vertreten als auch der ebenfalls in Rostock ansässige Kraftstoff-Messgerätehersteller Aquametro Oil & Marine GmbH.

Ungeachtet der fortwährenden Handelssanktionen in Folge des Ukraine-Konflikts hält Mecklenburg-Vorpommern enge Beziehungen zu Russland. Dazu gehören regelmäßige Messebesuche. Die wirtschaftlichen Kontakte werden dabei seit Jahren politisch flankiert. So reisten am Montag mit der Unternehmerdelegation Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) und Wirtschaftsstaatssekretär Stephan Rudolph (CDU) ebenfalls nach St. Petersburg.

Den Angaben zufolge wird Pegel die viertägige Messe zusammen mit dem russischen Transportminister Jewgeni Iwanowitsch Ditrich eröffnen. Neben Gesprächen mit Vertretern des Transportministeriums sei in den kommenden Tagen auch die Teilnahme am "Baltic Region China 2019 Business"-Forum geplant, bei dem es erneut um die "neue Seidenstraße" gehen soll.

Von dem maßgeblich durch China vorangetriebenen Projekt erhofft sich Mecklenburg-Vorpommern neue Impulse für seine Häfen. Die Erwartungen für einen verstärkten Seehandel auf Routen über die Ostsee hatten sich bislang nicht erfüllt. Wegen des wachsenden wirtschaftspolitischen Einflusses Chinas ist die "neue Seidenstraße" allerdings nicht unumstritten.

Pegel will nach eigenen Angaben den Besuch im Leningrader Gebiet auch nutzen, um mit Fachleuten über Forschungen zu erneuerbaren Energien und zur Wasserstoff-Gewinnung als Energieträger zu sprechen. Rudolph werde an einem Forum zur Investorenwerbung teilnehmen und Kooperationsmöglichkeiten im Gesundheitswesen erkunden, hieß es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal