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Kabarettist Schönauer: "Das ist mein letztes Programm"

Riegelsberg  

Kabarettist Schönauer: "Das ist mein letztes Programm"

16.09.2019, 14:35 Uhr | dpa

Kabarettist Schönauer: "Das ist mein letztes Programm". Kabarettist Detlev Schönauer

Der Kabarettist Detlev Schönauer. Foto: Andreas Arnold/Archivbild (Quelle: dpa)

Kabarettist Detlev Schönauer (65) will sich im Frühsommer 2021 von der Bühne verabschieden. Bis dahin spiele er noch sein gerade angelaufenes neues Programm "Frauen verstehen in 100 Minuten", sagte Schönauer am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Riegelsberg. "Danach begebe ich mich in den kabarettistischen Ruhestand." Sein Plan für danach: Bücher schreiben, einen Video-Blog aufmachen und möglicherweise noch den ein oder anderen Auftritt bei einer Gala oder einen Feier bestreiten. Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" über die letzte Premiere von Schönauer berichtet.

Er merke zunehmend, wie ihn ein zweieinhalbstündiger Auftritt anstrenge, sagte der gebürtige Mainzer, der seit 1976 im Saarland lebt. Hinzu komme, dass ihm politisches Kabarett keinen Spaß mehr mache. Wenn man nicht "brav dem links-grünen Mainstream nachplappert" und sich stattdessen traut, "abweichende und unbequeme Meinungen" zu äußeren, werde man oft "in die rechte Ecke gestellt". "Das muss ich mir nach 40 Jahren auf der Kabarett-Bühne nicht mehr antun."

Früher sei Kabarett "eine Art außerparlamentarische Opposition gewesen. Man hat die Finger in die Wunden gelegt". Das sei heute verloren gegangen, sagte Schönauer. "Heute ist nur noch Comedy und nur noch lustig. Das ist mir zu langweilig." Schönauer hat insgesamt rund 30 Bühnenprogramme geschrieben. Derzeit ist er mit seinem neuen Programm in Südwestdeutschland auf Tour. Er gilt als Saarland-Kenner.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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