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Sanddorn-Ernte in Ludwigslust beendet: Schwaches Ergebnis

Ludwigslust  

Sanddorn-Ernte in Ludwigslust beendet: Schwaches Ergebnis

16.09.2019, 16:13 Uhr | dpa

Sanddorn-Ernte in Ludwigslust beendet: Schwaches Ergebnis. Sanddornernte

Reife Sanddornbeeren hängen in einer der Plantagen an einem Strauch. Foto: Jens Büttner/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Sanddorn Storchennest GmbH in Ludwigslust als größter Anbauer der "Zitrone des Nordens" in Mecklenburg-Vorpommern hat die diesjährige Ernte mangels Beeren vorzeitig beendet. Es seien lediglich knapp zehn Tonnen von den Sträuchern geholt worden, sagte Geschäftsführerin Silvia Hinrichs am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Dies ist die schwächste Ausbeute seit Jahren. Bereits im vergangenen Jahr waren nur 35 Tonnen statt der sonst üblichen 70 Tonnen geerntet worden.

Um die eigene Saftproduktion sicherzustellen, müsse zugekauft werden, sagte Hinrichs. Als Gründe für das ausgesprochen schwache Ergebnis nannte sie das noch immer ungeklärte Sanddorn-Sterben auf inzwischen rund 50 der 117 Hektar Anbaufläche sowie einen geringen Besatz mit Beeren an den gesunden Sträuchern. Eigentlich sollte die Ernte in Ludwigslust sechs Wochen dauern - dieses Jahr war schon nach zweieinhalb Wochen Schluss.

Beim zweiten großen Anbauer, der Firma Forst Schneebecke in Alt Steinhausen bei Marlow (Landkreis Vorpommern-Rügen), läuft die Ernte noch, wie Benedikt Schneebecke sagte. Es zeichne sich aber ein geringeres Ergebnis ab - teils durch das Sanddorn-Sterben, teils auch durch späte Fröste während der Befruchtung im Frühjahr. Schneebecke hat nach eigenen Worten vor eineinhalb Monaten mit der Bewässerung seiner Plantagen begonnen. Ob dadurch das Sanddorn-Sterben gestoppt werden könne, sei aber noch offen, sagte er. Schneebecke vermutet, dass durch Trockenheit gestresste Sträucher anfälliger für Krankheiten sind.

Sanddorn Storchennest in Ludwigslust glaubt weiter an eine Zukunft für den Sanddorn-Anbau in der Region. Auf mehr als vier Hektar würden neue Sträucher gesetzt, kündigte Geschäftsführerin Hinrichs an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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