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Frauenkirchen-Pfarrer soll Leipziger Superintendent werden

Dresden  

Frauenkirchen-Pfarrer soll Leipziger Superintendent werden

17.09.2019, 14:53 Uhr | dpa

Frauenkirchen-Pfarrer soll Leipziger Superintendent werden. Frauenkirchenpfarrer Feyd

Sebastian Feydt, Pfarrer der Frauenkirche, spricht vor einem Gottesdienst in der Frauenkirche in Dresden (Sachsen). Foto: Jan Woitas/Archiv (Quelle: dpa)

Die evangelische Landeskirche will den Pfarrer der Dresdner Frauenkirche, Sebastian Feydt, als Nachfolger für den 2020 scheidenden Superintendenten des Kirchenbezirks Leipzig. Er werde sich der geheimen Wahl am 8. November stellen, teilte das Landeskirchenamt in Dresden am Dienstag mit. Die Kirchenleitung habe der Empfehlung der Findungskommission zugestimmt. Der 53-Jährige hat seit April 2017 eine der beiden renommierten Pfarrstellen der Evangelischen Landeskirche Sachsens inne und ist zudem Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.

Der derzeitige Leipziger Superintendent Martin Henker geht Ende Mai 2020 in den Ruhestand, das Landeskirchenamt setzt auf einen nahtlosen Übergang zum Juni, wie ein Sprecher in Dresden sagte. Die Pfarrstelle an der Frauenkirche werde erst ausgeschrieben, wenn sie frei sei.

Feydt, geboren in Cottbus (Brandenburg) und aufgewachsen in Dresden, kennt Leipzig schon seit dem Theologiestudium. 1989 wirkte er an den Friedensgebeten in der Nikolaikirche mit und war nach der Ordination zwölf Jahre Pfarrer der Leipziger Bethlehemkirchgemeinde. 2007 dann wechselte er nach Dresden, als insgesamt dritter Pfarrer nach der Weihe des 1945 zerstörten und 1993 bis 2005 mit auch mit Hilfe von Spenden wiederaufgebaute weltberühmten Gotteshauses. Die beiden Pfarrstellen sind, im Unterschied zu anderen Kirchgemeinden, zeitlich begrenzt - auf maximal zwölf Jahre.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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