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Salzburger Osterfestspiele ab 2023 ohne Dirigent Thielemann

Salzburg  

Salzburger Osterfestspiele ab 2023 ohne Dirigent Thielemann

17.09.2019, 16:07 Uhr | dpa

Salzburger Osterfestspiele ab 2023 ohne Dirigent Thielemann. Christian Thielemann

Christian Thielemann, deutscher Stardirigent, blickt in die Kamera. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Osterfestspiele in Salzburg verlängern den Vertrag des künstlerischen Leiters Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle Dresden nicht. Das entschied der Aufsichtsrat bei einer Sitzung am Dienstag in Salzburg. Der künftige Intendant Nikolaus Bachler will stattdessen nach 2022 jährlich wechselnde Orchester nach Salzburg holen.

Zwischen dem deutschen Stardirigenten Thielemann, seit 2013 künstlerischer Leiter in Salzburg, und Bachler war in den vergangenen Monaten ein Streit um das Programm bei den Osterfestspielen ab 2022 entbrannt. Ab dann ist Bachler, der im Sommer 2020 kaufmännischer Geschäftsführer wird, auch Intendant mit künstlerischer Gesamtverantwortung.

Während im kommenden Jahr Giuseppe Verdis "Don Carlos" und 2021 Giacomo Puccinis "Turandot" gespielt werden, gab es für die folgenden Jahre noch große Unstimmigkeiten. Dem Vernehmen nach wollte Thielemann Richard Wagners "Lohengrin" und Richard Strauss' "Elektra" auf die Bühne bringen, Bachler sprach sich dagegen wohl für den "Freischütz" (Carl Maria Weber) und "Der fliegende Holländer" (Richard Wagner) aus.

Wie das Land Salzburg mitteilte, werden die Osterfestspiele 2022 unter dem Dirigat von Thielemann Wagners "Lohengrin" zeigen. Danach läuft der Vertrag des Deutschen aus.

"Ich wurde engagiert, um das Festival über 50 Jahre nach seiner Gründung neu zu gestalten und in die Zukunft zu führen – sowohl inhaltlich als auch strukturell", sagte Bachler zu der Entscheidung. Ab 2023 soll dann jedes Jahr "eines der weltbesten Orchester mit einem namhaften Dirigenten" an der Salzach gastieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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