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Frankfurt (Oder) hat künftig ein Hauptamt für das Ehrenamt

Frankfurt (Oder)  

Frankfurt (Oder) hat künftig ein Hauptamt für das Ehrenamt

17.09.2019, 16:52 Uhr | dpa

Frankfurt (Oder) hat künftig ein Hauptamt für das Ehrenamt. Bürgerengagement

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift "Ehrenamt" in den Händen. Foto: Patrick Seeger/Archivbild (Quelle: dpa)

Frankfurt (Oder) - Als zweite Kommune in Brandenburg hat Frankfurt (Oder) künftig einen Anlaufpunkt für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Staatskanzleichef Martin Gorholt und der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), René Wilke (Linke), unterzeichneten am Dienstag eine Kooperationsvereinbarung zur Schaffung und Finanzierung eines Engagement-Stützpunktes. Dazu gehört auch eine Regelung zur Auszahlung des neuen Mobilitätszuschusses für Ehrenamtliche.

Neben Frankfurt (Oder) wird Potsdam-Mittelmark bereits seit diesem Monat gefördert. Der Landkreis Uckermark startet im Oktober. In den kommenden Jahren sollen vier weitere Engagement-Stützpunkte eingerichtet werden.

In Brandenburg engagieren sich 843 000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich. "All diese Menschen leisten einen unermesslichen Beitrag zum Gemeinwohl, kümmern sich um Kinder oder Ältere, löschen Brände oder leiten Trainingsgruppen. Um dieses Engagement zu erhalten und auszubauen, braucht es verlässliche Strukturen", erklärte Gorholt. Dass Frankfurt (Oder) für ein lebendiges, grenzüberschreitendes Gemeinwesen stehe, liege vor allem an den vielen ehrenamtlich engagierten Frankfurtern, fügte Wilke hinzu.

Frankfurt bekommt für den neuen Stützpunkt mit einer Mitarbeiterin bis zum Jahresende knapp 22 000 Euro vom Land. Für 2020 sind 50 000 Euro für den Betrieb des Stützpunktes vorgesehen. Als Mobilitätszuschuss erhält die Stadt in diesem und dem kommenden Jahr jeweils bis zu 30 000 Euro für bis zu 300 ehrenamtlich Engagierte.

Insgesamt stellt das Land in den Jahren 2019 und 2020 rund 630 000 Euro für den Aufbau der Engagement-Stützpunkte sowie 500 000 Euro als Mobilitätszuschuss bereit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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