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Wiedereröffnung der Dresdner Sempergalerie verzögert sich

Dresden  

Wiedereröffnung der Dresdner Sempergalerie verzögert sich

18.09.2019, 13:19 Uhr | dpa

Wiedereröffnung der Dresdner Sempergalerie verzögert sich. Ein Arbeiter zeichnet sich an einem demontierten Fenster ab

Ein Arbeiter zeichnet sich an einem demontierten Fenster ab. Foto: Arno Burgi/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Semperbau am Zwinger in Dresden wird später als geplant wiedereröffnet. Das mehrere Jahre sanierte Domizil der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister ist erst im Februar 2020 statt ab 7. Dezember zugänglich, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Mittwoch mitteilten. Dank zusätzlicher privater Gelder von rund 600 000 Euro könne nun auch eine hochmoderne Akzentbeleuchtung im ganzen Haus installiert werden, die Gemälde und Skulpturen ins beste Licht rückten. Zudem werden das weltweit einzigartige Dresdner Pastellkabinett mit Seidendamast ausgekleidet sowie auch die Treppenhäuser besser ausgestattet. Auch ein Café mit Ausblick in den barocken Zwinger soll entstehen.

Das sanierte Ausstellungsgebäude für die Schätze europäischer Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts war Anfang August an die SKD übergeben worden. Mit den dafür zur Verfügung stehenden 49,8 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt aber konnten die Wünsche an die Beleuchtung und die Gestaltung nicht realisiert werden, so die SKD. Nun könne auch das Parkett im zweiten Obergeschoss überarbeitet werden.

Das Zugpferd unter den SKD-Museen wird derzeit neu eingerichtet, auch ein Teil der Skulpturensammlung - Antiken und Plastiken bis 1800 - zieht ein. Das von einer halben Million Besuchern pro Jahr stark beanspruchte Gebäude war seit Herbst 2013 komplett renoviert und mit modernster Licht-, Brandschutz- und Sicherheitstechnik ausgestattet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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