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Leasingbetrug: 1,8 Millionen Euro Schadenssumme

Dresden  

Leasingbetrug: 1,8 Millionen Euro Schadenssumme

19.09.2019, 13:14 Uhr | dpa

Leasingbetrug: 1,8 Millionen Euro Schadenssumme. Justizia

Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwei Männer angeklagt, die mit Leasingbetrug in großem Stil eine Summe von knapp 1,8 Millionen Euro erbeutet haben sollen. Allerdings flossen davon etwa 650 000 Euro in Form von Raten an Leasingfirmen wieder zurück, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mit. Die beiden Männer im Alter von 49 Jahren hatten sich von den Firmen Messgeräte finanzieren lassen, die sie selbst aber gar nicht gekauft hatten. Die Staatsanwaltschaft geht von Betrug im besonders schweren Fall aus. Im Zeitraum von Mai 2014 bis 2017 wurden 22 Fälle ermittelt. Einer der Beschuldigten hatte ein Teilgeständnis abgelegt und befindet sich auf freiem Fuß. Der andere sitzt in Untersuchungshaft.

Die Beschuldigten gerieten ins Visier der Staatsanwaltschaft, als die Leasingraten nicht mehr bedient und die ersten Leasingverträge gekündigt wurden, hieß es. Als ein Mitarbeiter einer geschädigten Leasingfirma die Koordinatenmessgeräte sicherstellen wollte, wurde klar, dass sie gar nicht existierten. Um ihr Tun zu verschleiern, hatten die Männer anfangs ein paar Raten gezahlt. Laut Staatsanwaltschaft gingen sie arbeitsteilig vor. Einer erstellte fiktive Angebote über die Messgeräte, der andere schloss auf dieser Grundlage Verträge mit finanzierenden Leasingfirmen ab. Solche Firmen verdienen ihr Geld damit, dass sie Produkte finanzieren und über Leasingverträge dann Raten als Rückzahlung kassieren.

Nun muss das Landgericht Dresden über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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