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Protestaktionen zum globalen Klimastreik auch im Nordosten

Rostock  

Protestaktionen zum globalen Klimastreik auch im Nordosten

20.09.2019, 02:09 Uhr | dpa

Protestaktionen zum globalen Klimastreik auch im Nordosten. Fridays for Future

Eine Demonstrantin geht mit einem Plakat mit der Aufschrift "Solution - Pollution" durch die Stadt. Foto: Christophe Gateau/Archiv (Quelle: dpa)

Der globale Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung erfasst auch Mecklenburg-Vorpommern. Für Freitag sind in mindestens elf Städten des Landes Demonstrationen für einen besseren Klimaschutz und nachhaltige Produktionsweisen geplant. Die größte Aktion wird es in Rostock geben. Die Organisatoren dort erwarten nach eigenen Angaben etwa 2000 Teilnehmer. Größere Demonstrationen sind auch für Schwerin, Ludwiglust, Waren, Neustrelitz, Neubrandenburg, Demmin, Anklam, Greifswald und Bergen auf Rügen angemeldet worden.

Die von der jungen Schwedin Greta Thunberg angestoßene Bewegung Fridays for Future hatte weltweit zu Demonstrationen aufgerufen, um von der Politik mehr Tempo und Ehrgeiz im Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Dem Vernehmen nach sind in mehr als 500 deutschen Städten Proteste geplant, die breite gesellschaftliche Resonanz gefunden, allerdings auch Kritik ausgelöst haben. Im Nordosten gehören unter anderem Gewerkschaften, die evangelische Kirche sowie die Umweltorganisationen Greenpeace und Nabu zu den Unterstützern.

Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW) rief die Schulen zu einer gemeinsamen Teilnahme auf. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) verwies mit Blick auf die Schulpflicht auf die Möglichkeit von Projekttagen oder Schulwanderungen: Die Lehrkräfte "können die Proteste und deren wichtige Thematik in den Unterricht integrieren, und in diesem Kontext kann der ganze Klassenverband aktiv werden. Da ist ein bisschen Kreativität gefragt."

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) begrüßt nach Angaben eines Sprechers das Engagement vieler junger Menschen bei Fridays for Future. Sie habe dies beim Besuch einer Demonstration in Schwerin sowie bei einem Treffen mit Aktivisten bereits deutlich gemacht. Kritischer zeigte sich CDU- Landespartei- und Fraktionschef Vincent Kokert. Die Proteste hätten bereits viel bewirkt: "Ich ermutige Schülerinnen und Schüler ausdrücklich dazu, sich politisch einzumischen - in ihrer Freizeit bzw. am Wochenende."

Bundesweit wollen einige große Unternehmen ihren Mitarbeitern für die Demonstrationen freigegeben. In Mecklenburg-Vorpommern war zunächst nichts über derartige Freistellungen durch Firmen oder Verwaltungen bekannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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