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Hessischer Friedenspreis für Äthiopiens Regierungschef Ahmed

Wiesbaden  

Hessischer Friedenspreis für Äthiopiens Regierungschef Ahmed

20.09.2019, 06:35 Uhr | dpa

Hessischer Friedenspreis für Äthiopiens Regierungschef Ahmed. Abiy Ahmed

Abiy Ahmed, Premierminister von Äthiopien. Foto: Britta Pedersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed wird am kommenden Montag (23.9./11.00 Uhr) mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet. Die Ehrung erhält der Regierungschef nach Angaben der Jury für seine herausragende Leistung bei dem historischen Friedensschluss mit dem Nachbarstaat Eritrea. Den Friedenspreis kann er allerdings nicht persönlich entgegennehmen. Äthiopiens Friedensministerin Muferihat Kamil wird die Auszeichnung im Hessischen Landtag in Wiesbaden stellvertretend erhalten.

Abiy Ahmed sei einer der großen Hoffnungsträger auf dem afrikanischen Kontinent. Mit der Auszeichnung solle sein Engagement für den Frieden weiter gefördert werden, hatte Landtagspräsident Boris Rhein die Ehrung begründet. Der Versöhnungsprozess berge Chancen für die Gesellschaften beider Staaten und die Region Ostafrika. Diese bedeutenden Entwicklungen und die daraus entstehenden Chancen für eine friedliche Zukunft seien es wert, ausgezeichnet zu werden.

Der junge Regierungschef hatte im vergangenen Jahr, nur wenige Monate nach Amtsantritt, plötzlich mit Eritrea Frieden geschlossen. Die beiden Staaten waren seit einem blutigen Grenzkonflikt 1998-2000 verfeindet. Zum ersten Mal trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Länder wieder, Botschaften wurden eröffnet und die Grenze wurde zeitweise geöffnet. Allerdings hat sich darüber hinaus bislang wenig getan.

Der mit 25 000 Euro dotierte Friedenspreis war 1993 vom ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (SPD) ins Leben gerufen worden. Es werden jährlich Menschen geehrt, die sich um Völkerverständigung und Frieden verdient gemacht haben. 2018 war die türkische Ärztin und Menschenrechtsaktivistin Şebnem Korur Fincanci für ihren mutigen Einsatz gegen Folter ausgezeichnet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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