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Abgefallene Tornado-Tanks geborgen: Luftwaffe prüft Vorfall

Ratekau  

Abgefallene Tornado-Tanks geborgen: Luftwaffe prüft Vorfall

20.09.2019, 11:23 Uhr | dpa

Abgefallene Tornado-Tanks geborgen: Luftwaffe prüft Vorfall. Verlorene Zusatztanks

Einer von zwei Zusatztanks eines Tornado-Jets der Luftwaffe. Foto: Arne Jappe (Quelle: dpa)

Die bei einem Übungsflug über Schleswig-Holstein von einem Tornado-Jet abgefallenen Zusatztanks sind geborgen worden. Nach Angaben der Luftwaffe sollten sie noch am Freitag zurückgebracht werden zum Fliegerhorst Schleswig in Jagel, wo das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" stationiert ist.

Die Unfallursache wird nach Angaben der Luftwaffe auf Ebene des Geschwaders untersucht. Dazu würden die Piloten befragt und die Flugzeuge technisch geprüft. Binnen 30 Tagen müsse ein Untersuchungsbericht vorgelegt werden. Verletzt worden sei bei dem Vorfall niemand.

Die Zusatztanks seien beim Abflug mit je 1200 Kilogramm Treibstoff befüllt, zum Unfallzeitpunkt am Donnerstag aber praktisch leer gewesen. Jeder Tank ist 5,6 Meter lang und hat einen Durchmesser von 0,74 Meter. Während der eine bereits am Donnerstag auf einem Feldweg nahe Pansdorf im Kreis Ostholstein gefunden worden sei, sei der andere am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr unweit der ersten Fundstelle auf einem Feld entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe.

Nach ersten Erkenntnissen der Luftwaffe hat es in der Vergangenheit zwei vergleichbare Fälle gegeben: Einmal Anfang 2006, als ein Tornado bei einer Übung über internationalen Gewässern die Außentanks verlor. Und ein weiteres Mal sei es in Nordrhein-Westfalen zu einem Tankabwurf gekommen, sagte der Sprecher, ohne Details zu nennen.

Die Polizei sperrte den Bereich um den Fundort ab, Feldjäger der Bundeswehr und ein Bergetrupp machten sich zur Unfallstelle auf. Der Tornado habe sich zusammen mit einem weiteren Tornado-Jet auf dem Rückweg von einem Übungsflug befunden, sagte der Sprecher.

Nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung kommt es immer mal wieder vor, dass Flugzeuge Teile verlieren. Es handle sich aber bezogen auf Starts, Landungen und Flugbewegungen um "eine verschwindend geringe Menge", sagte ein Sprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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