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Das ungleiche Duell zwischen Aue und dem HSV

Aue  

Das ungleiche Duell zwischen Aue und dem HSV

20.09.2019, 13:08 Uhr | dpa

Nationalspieler und millionenteure Stars auf der einen Seite, kaum bekannte Underdogs auf der anderen: Das Duell zwischen dem Hamburger SV und Erzgebirge Aue könnte auf dem Papier kaum gegensätzlicher sein. Doch wenn die beiden Mannschaften am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Volksparkstadion aufeinandertreffen, trennen sie in der Tabelle nur zwei Punkte. "Wenn man die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen oder die individuelle Qualität des HSV sieht, ist das Äpfel mit Birnen verglichen", sagte Aues Trainer Dirk Schuster: "Auf der anderen Seite schlägt Mentalität Qualität - und da sehe ich unsere Mannschaft im Vorteil."

Mit viel Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit wollen die Sachsen, ähnlich wie bereits beim 0:0 gegen den VfB Stuttgart, auch beim HSV für eine Überraschung sorgen und punkten. "Wir haben als Team bisher sehr gut funktioniert. Über diese Schiene können wir auch in Hamburg etwas bewegen", erklärte Schuster am Freitag. "Wir müssen taktische Disziplin und sehr viel Mut an den Tag legen, um das Hamburger Tor in Gefahr zu bringen. Wir werden nicht so viele Einschussmöglichkeiten bekommen, aber wenn wir konzentriert und gierig sind, haben wir eine kleine Chance."

Anschauungsunterricht, wie der HSV zu schlagen ist, lieferte am Montag das Hamburger Stadtderby, das der FC St. Pauli mit 2:0 gewann. Auch Philipp Riese hat die Partie verfolgt. "Man hat da gesehen, was möglich ist. Wir sollten uns aber auf die eigene Leistung und die eigenen Stärken konzentrieren. Um beim HSV etwas mitzunehmen, müssen wir über unsere Grenze kommen", betonte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler, der die extrem hohe Leistungsbereitschaft wie kaum ein anderer im Auer Team vorlebt. In fünf der ersten sechs Saisonspiele lief Riese die meisten Kilometer im Trikot der "Veilchen": "Wir müssen am Sonntag wieder unheimlich viel investieren und brauchen einen super Tag. Aber wir sind gut drauf und die Hamburger dürfen auch nur mit elf Mann spielen." Sören Gonther glaubt ebenfalls, dass trotz der großen Unterschiede zwischen beiden Vereinen die Partie in den Köpfen entschieden werden könnte. Der Auer Abwehrchef, der zwischen 2012 und 2017 für St. Pauli auflief, kennt die Mentalität der Hamburger besonders gut. "Viele HSV-Fans gehen am Sonntag ins Stadion und sagen sich, dass das kleine Aue geschlagen werden muss - am besten noch deutlich. Das Publikum kann dort aber auch sehr schnell unruhig werden, wenn sie nach 20 Minuten nicht schon 2:0 oder 3:0 führen. Wenn wir defensiv wieder kompakt stehen und hinten die Null lange halten können, spielt uns die Zeit in die Karten", sagte Gonther.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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