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Ausstellung hinterfragt den Mythos der alten Sachsen

Braunschweig  

Ausstellung hinterfragt den Mythos der alten Sachsen

20.09.2019, 13:53 Uhr | dpa

Ausstellung hinterfragt den Mythos der alten Sachsen. Landesmuseum Braunschweig

Das Landesmuseum in Braunschweig. Foto: Peter Steffen/Archivbild (Quelle: dpa)

Edler Schmuck, Waffen aus Gräbern, Handschriften und königliche Urkunden - die Ausstellung "Saxones" in Braunschweig zeigt die Welt der Menschen, die im ersten Jahrtausend zwischen Harz und Nordsee lebten. Dabei werde der Mythos des germanischen Stammes der alten Sachsen hinterfragt, teilte das Museum am Freitag mit.

Auf die Frage, wer die alten Sachsen eigentlich waren, gebe es aus schriftlichen Überlieferungen keine eindeutige Antwort. Dass es kein "Stamm" von Sachsen war, der das heutige Niedersachsen und das angrenzende Westfalen vor dem 9. Jahrhundert bevölkerte, bedeute aber nicht weniger Faszination für die Geschichte dieses Siedlungsraumes. Die Ausstellungsmacher fragen, was der germanische Anführer aus dem 2. Jahrhundert oder die Kinderbraut aus dem 6. Jahrhundert über die jeweilige Zeit verraten.

Die Ausstellung ist zusammen mit dem Landesmuseum in Hannover entstanden. In der Landeshauptstadt war sie von April bis August zu sehen und ist jetzt nach Braunschweig gewandert, wo sie bis zum 2. Februar 2020 bleibt. Schirmherr der Ausstellung ist Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung am Samstag im Dom St. Blasii erwartet wird.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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