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Sachsen verstärkt Kampf gegen den Borkenkäfer

Dresden  

Sachsen verstärkt Kampf gegen den Borkenkäfer

20.09.2019, 14:27 Uhr | dpa

Sachsen verstärkt Kampf gegen den Borkenkäfer. Vom Borkenkäfer zerstörte Fichten

Vom Borkenkäfer zerstörte Fichten stehen in einem Wald. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Kampf gegen den Borkenkäfer hat Sachsen seine Offensive ausgebaut. Nach der Bundeswehr und Forststudenten soll nun auch das Technische Hilfswerk (THW) bei den Arbeiten im Wald helfen. Umweltstaatssekretär Frank Pfeil habe die Industrie- und Handelskammern um eine generelle Freistellung für Arbeiten des THW gebeten, teilte das Landesumweltministerium in Dresden am Freitag mit. Die Freistellung sei die Grundlage dafür, dass das THW von der kommenden Woche an Unterstützung in Privatwäldern leisten könne.

Unterdessen wurde der Einsatz von rund 60 Soldaten der Bundeswehr in den Forstbezirken Bärenfels, Chemnitz, Marienberg, Eibenstock und Neudorf um zwei Wochen verlängert und der Aufgabenbereich erweitert. Zusätzlich zum Entrinden können die Soldaten nunmehr auch den Wiederaufbau von Wildschutzzäunen übernehmen, teilte das Umweltministerium mit. Überdies stellt die Deutsche Bahn mehr als 95 000 Quadratmeter Lagerfläche für Holz zur Verfügung.

Nach der Sachsenwaldkonferenz am 16. August hatte die "Interministerielle Koordinierungsstelle Wald" (IMKW) Maßnahmen zur Beschleunigung der Borkenkäferbekämpfung umgesetzt. Dazu gehören unter anderem Ausnahmen vom Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen sowie vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Holztransporte. Die Holztransporter dürfen ein Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen haben.

Wetterextreme haben seit 2017 zu einer Borkenkäferplage ungekannten Ausmaßes geführt. Laut Umweltministerium beträgt die Schadholzmenge rund 5,8 Millionen Festmeter und damit mehr als das Doppelte des normalen Holzeinschlags von rund 2,3 Millionen Festmeter pro Jahr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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