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Zahl der Autodiebstähle 2018 im Südwesten gestiegen

Wiesbaden  

Zahl der Autodiebstähle 2018 im Südwesten gestiegen

20.09.2019, 14:59 Uhr | dpa

Entgegen dem Trend sind in Baden-Württemberg wieder mehr Autos gestohlen worden als noch 2017. Die Diebstähle legten um 6 Prozent auf 737 entwendete Autos zu, wie aus Zahlen hervorgeht, die das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Wiesbaden veröffentlichte. Oftmals seien Fahrzeuge mit Funkschlüsseln betroffen gewesen, ergänzte ein Sprecher des Landeskriminalamts.

Bundesweit verschwanden nach BKA-Angaben 16 613 Autos dauerhaft, ein Minus im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent. Bei den Lastwagen fällt der Rückgang noch deutlicher aus - und zwar um 22,6 Prozent auf 921 Fahrzeuge.

Bei Autodieben besonders beliebt sind laut BKA weiterhin die deutschen Hersteller VW, BMW, Audi und Mercedes. Mehr als 56 Prozent der zur Fahndung ausgeschriebenen Wagen, die dauerhaft verschwanden, hatten diese Marken. Der Anteil von Fahrzeugen der vier Hersteller am Gesamtzulassungsbestand liegt bei rund 45 Prozent.

Entgegen dem allgemeinen rückläufigen Trend wurden mehr Kleintransporter gestohlen, wie etwa Fiat Ducato, Ford Transit oder Mercedes Sprinter, heißt es im BKA-Lagebericht. Allein die Diebstähle von Mercedes Sprintern (Typ 906) nahmen 2018 im Jahresvergleich um rund 22 Prozent zu.

Eine hohe Nachfrage nach gestohlenen Fahrzeugen besteht in Südost- und Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten. "Nach wie vor wird die internationale Kfz-Verschiebung von hoch qualifizierten, spezialisierten und zumeist arbeitsteilig agierenden Tätergruppierungen dominiert", heißt es im Bericht. Wenn ein Auto eine SIM-Karte habe und theoretisch geortet werden könnte, hebelten die Diebe diese Möglichkeit oft mit einer speziellen Technik aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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