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Proteste gegen Düngerfabrik: Aktivisten ketten sich an

Büttel  

Proteste gegen Düngerfabrik: Aktivisten ketten sich an

23.09.2019, 00:54 Uhr | dpa

Proteste gegen Düngerfabrik: Aktivisten ketten sich an. Umweltschützer demonstrieren vor Düngemittelhersteller

Umweltschützer marschieren zu der Düngemittelfirma Yara und versuchen, die Produktion zu stören. Foto: Carsten Rehder (Quelle: dpa)

Die Proteste gegen eine Düngemittelfabrik in Brunsbüttel sind am Dienstag fortgesetzt worden. In der Nacht waren zwölf Klimaaktivisten auf das Gelände der Düngemittelfirma Yara in Brunsbüttel gelangt. Sieben von ihnen seien sofort von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen worden, vier Aktivisten hätten sich auf einem Tank an ein Geländer gekettet, teilte die Polizei am Morgen mit. Sie seien aber noch am Vormittag von ihren Ketten befreit und sicher heruntergeholt worden.

Vor zwei Toren blockierten am Dienstag weiterhin 150 Demonstranten die Zufahrt zum Firmengelände, wie die Polizei per Twitter mitteilte. Bereits am Montag hatten mehrere Hundert Umweltschützer vor der Düngemittelfirma in Brunsbüttel für eine Agrarwende demonstriert. Zu der Aktion hatte die Organisation Free the Soil (etwa: Befreien wir die Böden) aufgerufen.

Der Betrieb in der Fabrik lief nach Unternehmensangaben trotz der Proteste ohne Beeinträchtigungen. Man rechne damit, dass das auch so bleibe, sagte ein Yara-Sprecher am Dienstag.

Die Aktivisten sehen die Agrarindustrie als einen der größten Zerstörer des Klimas. Die Düngemittelfabrik in Brunsbüttel gehört zum norwegischen Yara-Konzern und ist eine der größten Stickstoff-Kunstdüngemittelfabriken in Europa.

Yara selbst schreibt auf seinen Internetseiten, "unsere Umwelt- und Industrielösungen tragen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Emissionen bei".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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